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TU Berlin

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Internationales

Innovationsmanagement und Entrepreneurship

Mittwoch, 13. Mai 2015

Erfolgreiches Seminar für Alumni aus den USA, Kanada und Mexiko in Boston

Exkursionen zu Start-ups der Umgebung sowie zum Cambridge Innovation Center, dem bedeutendsten Gründerzentrum der Region
Lupe

Im März 2015 organisierte das TU-Alumni-Team zum ersten Mal ein Alumniseminar in den USA. Tagungsort war Boston mit den weltberühmten Universitäten MIT und Harvard. Boston ist mit zahlreichen renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie innovativen Unternehmen die bedeutendste Ideenschmiede und Innovationsregion in den Oststaaten der USA. Die Voraussetzungen für Start-ups sind hier exzellent und alle Universitäten bieten Entrepreneurship-Programme an.

32 Alumni nahmen an dem vom DAAD geförderten Seminar teil, um Erfahrungen auszutauschen und Kenntnisse über Innovationsmanagement und Entrepreneurship zu erweitern. Prof. Dr. Jan Kratzer, Leiter des Seminars, stellte zusammen mit Agnes von Matuschka die Entrepreneurship-Aktivitäten der TU Berlin sowie die Start-up-Szene in Berlin vor. Für viele der Alumni waren diese Entwicklungen völlig neu, da sie bereits vor einigen Jahren ihr Studium an der TU Berlin abgeschlossen hatten. Sie selbst berichteten über Erfahrungen beim Aufbau eigener Unternehmen und bei der Gründung von Tochterfirmen in den USA. Ein Teil des Seminars, das konkrete Möglichkeiten bot, sich über Start-ups in der Region zu informieren, fand im „Cambridge Innovation Center“ (CIC) statt, dem bedeutendsten Gründerzentrum, gegründet von zwei MIT-Alumni. Dort arbeiten inzwischen mehr als 700 Gründer. Ihnen werden flexibel gestaltbare Räume und die komplette Büro-Infrastruktur zur Verfügung gestellt, sodass die Gründer sich auf ihr Projekt konzentrieren können. Im CIC befinden sich auch Venture-Capital-Unternehmen sowie das „Venture Café“, in dem sich neue Gründer, Investoren und Manager etablierter Unternehmen treffen.

Nur wenige Schritte entfernt war die nächste Station des Seminars das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Partneruniversität der TU Berlin, das ein „Accelerator“-Programm für Gründer vorstellte. Anwendung und Praxisorientierung der Forschung spielen bereits seit der Gründung des Instituts eine große Rolle: Etwa 20 Prozent der MIT-Studierenden gründen eigene Unternehmen.

Das nächste Alumniseminar in den USA soll 2016 oder spätestens 2017 stattfinden.

Dr. Ingo Meyer, Alumni-Team TU Berlin

Stimmen aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Dr. Surya Raghu, Advanced Fluidics LLC, Columbia, MD, USA: Dies ist ein großartiger Anfang, und ich wünsche mir, dass wir so ein Seminar alle drei Jahre organisieren, sodass noch mehr Absolventen aus ganz Nordamerika zusammenfinden.

Dr. Christian Stredicke, Snom und Vodia, Boston, MA, USA: Die TU Berlin sitzt auf einem Goldschatz voller Kontakte, der mit keinem sozialen Netzwerk der Welt verglichen werden kann. Diejenigen, die von Berlin aus aufgebrochen sind, um in der Welt das umzusetzen, was sie in der Uni gelernt haben, sind ein wichtiger Teil dieses Netzwerks. Als ich die Nachricht bekam, dass eine Veranstaltung in Boston geplant war, habe ich nicht gezögert, mich für die Teilnahme zu bewerben.

Volker Müller, Bentley Systems, Chapel Hill, NC, USA: Das nächste Alumniseminar in Nordamerika könnte sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ befassen. In diesem Gebiet sind dringend große Fortschritte erforderlich. In solch einem Seminar sollte diskutiert werden, wie Unternehmen Nachhaltigkeit unterstützen und in den Unternehmenszielen und Organisationsmodellen verankern können.

Dr. Aliki Collins, AKC Patents, LLC, Newton, MA, USA: Das erste Alumniseminar in Boston war eine hervorragende Gelegenheit, andere TU-Alumni und das Alumni-Team der TU Berlin zu treffen, Ideen zu Entrepreneurship auszutauschen und neue Freunde kennenzulernen. Viele Teilnehmer sind interessiert an der Bildung eines stärkeren Netzwerks von TU-Absolventen in diesem Teil der Welt. Da unsere Verbindungen immer internationaler werden, suchen wir nach Wegen, uns mit anderen Menschen mit gemeinsamen Studien-Erfahrungen zu verbinden.


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