direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Innenansichten

Prüfungsanmeldung geht „auf Sendung“

Freitag, 22. Januar 2016

SLM: Komfort für Studierende und Verwaltung / Interview mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, Vizepräsident für Studium und Lehre

In diesem Jahr beginnt die Einführung des Student Lifecycle Management, kurz SLM. Was ist das Ziel für 2016?

Im November 2016 soll das gesamte Prüfungssystem umgestellt sein. Also wenn sich die Studierenden für ihre Prüfungen im Wintersemester anmelden, soll dies bereits in dem neuen System erfolgen.

Was muss bis dahin getan werden, damit die Studierenden dies tun können?

Die gesamten akademischen Strukturen, also die Studien- und Prüfungsordnungen, müssen bis dahin in dem neuen Software-System abgebildet sein. Dann müssen alle 4000 Module, inklusive ihrer Beschreibungen, alle Bachelor- und Master-Studiengänge und natürlich alle Studierendendaten hinterlegt sein, inklusive ihrer erbrachten Leistungen. Die Vorbereitungen sind also enorm.

Warum hat sich die Unileitung entschieden, als Erstes die Prüfungsanmeldung im SLM-System anzubieten?

… weil Befragungen immer wieder er gaben, dass es seitens der Studierenden in diesem Sektor die meisten Klagen gibt. Seit Jahren haben wir vor dem Prüfungsamt lange Warteschlangen. Mit dem alten System funktionierte eine flächendeckende elektronische Anmeldung nicht. Viele Studierende müssen nach wie vor persönlich zur Prüfungsanmeldung erscheinen. Mit SLM wird das nur noch die Diplomstudierenden betreffen. Ein Großteil des Publikumsverkehrs wird damit für die Verwaltungsmitarbeiter wegfallen und eine große Entlastung bedeuten.

Welchen Gewinn wird das SLM unter anderem noch mit sich bringen?

Nehmen wir einmal eine Studierende, die gleichzeitig als studentische Mitarbeiterin tätig ist. Sie wird sowohl in der Datenbank für Studierende als auch in der Personalabteilung geführt. Kommt es zu einer Änderung – sei es wegen eines Umzugs oder Heirat – besteht die Gefahr, dass diese Änderung nur an einer Stelle registriert wird. Diese doppelte Datenhaltung ist einfach ein Gräuel, das nun mit dem neuen System abgeschafft wird. Künftig soll jeder nur noch eine Daten-Identität haben, die aber trotzdem alle seine verschiedenen Rollen an der Universität widerspiegelt. Das war bisher nicht möglich. Also, der große Vorteil von SLM ist ein einheitlicher, konsistenter Datenbestand, sind wohldefinierte, verschlankte Verwaltungsabläufe und bessere Möglichkeiten des Controllings. Wenn künftig Statistiken erstellt werden müssen, werden die Mitarbeiter nicht mehr drei, vier verschiedene Datenbanken anzapfen müssen.

Und zu welchen Erleichterungen wird SLM für die Studierenden konkret bei der Prüfungsanmeldung führen, abgesehen davon, dass sie nicht mehr vor dem Prüfungsamt warten müssen?

Sie bestehen insbesondere in der durch die Onlin-Anmeldung vorhandenen Datenbasis: Dozierende können im SLM alle Prüfungsteilnehmer einsehen und zum Beispiel Änderungen von Räumen kommunizieren. Sie können erreichte Punkte und Noten eintragen – der Studierende wird darüber automatisch informiert.

Wie wird das Student Lifecycle Management auf den Endgeräten aussehen?

Im Moment gestalten wir erst einmal die Kernfunktionalität. Wie das Design der Benutzeroberflächen hinsichtlich der geräteübergreifenden Darstellung aussehen wird, das ist noch nicht festgelegt. Aber es wird dem modernsten Stand entsprechen.

Und welcher Schritt ist für 2017 geplant?

Da wollen wir mit dem gesamten Bewerbungs- und Zulassungsverfahren im SLM-System sozusagen „auf Sendung gehen“.

Das Gespräch führte Sybille Nitsche

"TU intern" Januar 2016

------ Links: ------

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.
Copyright TU Berlin 2008