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Internationales

Das Studienkolleg bereitet ausländische Studierende auf ein Studium an deutschen Unis vor

Friday, 06. November 2015

Lupe [1]

Hinsichtlich ihrer Nationalitäten ist es eine sehr bunte Truppe. Die Studierenden, denen Dr. Klaus Neemann an diesem Herbstmorgen die schwierige Materie des Durchflutungsgesetzes erklärt, kommen aus Brasilien, China, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Nepal und Vietnam. Sie gehören zu den circa 320 internationalen Studierenden, die sich am Studienkolleg der TU Berlin derzeit auf ein Studium an einer deutschen Universität vorbereiten. Sie besuchen den T-Kurs, und das „T“ weist darauf hin, dass sie einmal ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium absolvieren möchten. Warum sie dies in Deutschland tun möchten, auf diese Frage fällt die Antwort einhellig aus: weil das Studium kostenlos, der Ruf der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung hervorragend ist und es viele Fördermöglichkeiten für Studierende gebe.

Neben dem T-Kurs gibt es noch den W- und den M-Kurs, die auf ein Wirtschafts- beziehungsweise auf ein Medizinstudium vorbereiten. Das Studienkolleg der TU Berlin ist eins von 20 deutschlandweit. Es wurde 1962 gegründet mit dem Ziel, ausländischen Studierenden ein Fachstudium an der TU Berlin zu ermöglichen und die Uni so international zu öffnen. „Wie viele es seither besucht haben, darüber gibt es leider keine Statistik“, sagt die Leiterin Claudia Börsting. Aber seit 2012 registriere man einen regelrechten Run auf das Kolleg – für das aktuelle Wintersemester gab es 1000 Bewerberinnen und Bewerber für 180 Plätze in den Studienkolleg- und Propädeutikkursen.

Am Studienkolleg werden die jungen Leute auf das Studium vorbereitet. Das ist notwendig, weil die Schulabschlüsse aus vielen Ländern Europas, Afrikas, Amerikas und Asiens mit dem deutschen Abitur nicht ohne Weiteres vergleichbar sind. „Die Ausbildung dauert zwei Semester. In dieser Zeit wollen wir sie sowohl fachlich als auch sprachlich für ein Fachstudium fit machen“, sagt Dr. Klaus Neemann, der am Studienkolleg die Fachleitung Physik innehat. Danach muss die sogenannte „Feststellungsprüfung“ abgelegt werden. Ist sie erfolgreich bestanden, sind die Studierenden berechtigt, sich an einer deutschen Uni zu bewerben beziehungsweise einzuschreiben.

So unterschiedlich zuweilen die Voraussetzungen sind, wissbegierig, motiviert und aufgeschlossen seien alle, sagt Klaus Neemann. Die Absolventenquote ist mit 92 Prozent sehr hoch.

Um die jungen Leute auch sozial, wie zum Beispiel bei der Wohnungsanmeldung in den Bürgerämtern, besser unterstützen zu können, stehen dem Studienkolleg innerhalb der „BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen“ des DAAD nun auch finanziell Mittel zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem Auswärtigen Amt.

Das Studienkolleg bietet ab sofort auch einen studienvorbereitenden Deutschkurs für Geflüchtete an.

www.studienkolleg.tu-berlin.de [2]

By: Sybille Nitsche

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