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Forschung

Junge Wissenschaft: Goldschürfen in der Pampa

Wednesday, 25. May 2016

Leonardo Ramirez
Lupe

Grüne Weiden bis zum Horizont, vereinzelte Kühe, Schafe, Pferde, ein Gaucho reitet stolz durch die Weite … Dieses Bild stimmte gestern. Heute sind südamerikanische Grasländer von Eukalyptus- und Sojamonokulturen überzogen, und Weiden werden mit Dünger, Herbiziden und künstlichen Aussaaten intensiviert.

Die ökologischen Folgen dieses Landnutzungswandels sind bislang unerforscht. Leonardo Ramirez (34) vom Institut für Ökologie der TU Berlin untersucht sie. Er gehört zur Nachwuchsgruppe von Dr. Ina Säumel, die Strategien für multifunktionale, nachhaltig produktive und biodiversitätsfreundliche Landschaften entwickelt. Studiert hat er Agrarwissenschaften und Ökologie in Chile und bereits in Nicaragua, Chile und Costa Rica geforscht.

Eine intensive Phase der Feldforschung ist abgeschlossen. Über ganz Uruguay verteilt wurden 30 Untersuchungsorte mit drei bis vier Untersuchungsflächen pro Ort unterschiedlichen Landnutzungen etabliert, Daten zu Flora, Fauna, Klima, Boden und Wasser erhoben, zahlreiche Proben genommen und analysiert. Langfristig wird das Monitoring von den Schülern der örtlichen Landschulen übernommen, denn lange Datenreihen sind das Gold der Ökologie. Dieser Citizen-Science-Ansatz (Bürger machen Wissenschaft) soll das Forschen nachhaltig in der lokalen Gesellschaft verankern.

„Unser Team ist mit einem umfangreichen Datenschatz zurückgekehrt. Dieser wird nun aufgearbeitet. Was wir bereits berichten können, sind spektakuläre Erstfunde von bisher in Uruguay noch nicht bekannten Tier- und Pflanzenarten“, sagt Leonardo Ramirez.

www.rural-futures.tu-berlin.de

By: tui/sn "TU intern" Mai 2016

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