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Internationales

Deutschland wird attraktiver

Friday, 14. February 2014

Für 61 Prozent der jungen Menschen, die zum Studium nach Deutschland kommen, ist Deutschland auch die erste Wahl gewesen. 2009 waren es noch 47 Prozent. Das zeigt, dass das deutsche Bildungssystem für sogenannte „Bildungsausländer“ attraktiver geworden ist. Im Januar veröffentlichten das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Deutsche Studentenwerk und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) den Bericht „Ausländische Studierende in Deutschland 2012“, der auf der jüngsten Befragung aus dem Sommer 2012 basiert. Besonders verbessert hat sich die Anerkennungspraxis. Gegenüber 2009 erhöhte sich die Anerkennung von im Ausland erworbenen Hochschulabschlüssen um 15 Prozent auf 75 Prozent. Deutlich höher als früher schätzten die Befragten auch die Unterstützungsangebote ein. Mit den Informationen zum Aufenthaltsrecht sind 59 Prozent zufrieden (2009: 17 Prozent), bei der Finanzierung sind es 56 Prozent (2009: 26 Prozent) und bei der Hilfe im Umgang mit Behörden 70 Prozent (2009: 43 Prozent). Der Bericht gibt ebenfalls Auskunft über die soziale Lage der ausländischen Studierenden. Die meisten von ihnen kommen aus China, gefolgt von Russland, Österreich, Bulgarien, Polen, der Türkei und der Ukraine. Indien folgt direkt dahinter, und erstmals ist auch Brasilien unter den ersten 20. Die Gesamtzahl stieg von 180 222 im Jahr 2009 auf 192 853 im Jahr 2012.

www.bmbf.de

www.sozialerhebung.de

By: pp

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