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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Inakzeptable Hetze – Berliner Hochschulen weisen Diffamierungen zurück

Friday, 16. January 2015

Als inakzeptabel hat die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) Diffamierungen und Gewaltandrohungen gegenüber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie sie kürzlich das Forschungsgebiet der „Gender Studies“ betrafen, entschieden zurückgewiesen. Die LKRP erklärte, die Berliner Universitäten und Hochschulen seien Orte des freien wissenschaftlichen Austauschs und des respektvollen, wertschätzenden Umgangs miteinander. Anlass waren persönliche Angriffe, die sogar mit Gewalt drohten, sowie die Diskreditierung von wissenschaftlichen Arbeitsgebieten, die in sozialen Medien und sogar vereinzelt im Printbereich zu finden waren. Weiter hieß es in der Erklärung: „Gerade die Gender Studies befördern die kritische Auseinandersetzung mit Diskriminierungen, die differenzierte Wahrnehmung sozialer Wirklichkeit und Ungleichheit und damit die Demokratisierung unserer Gesellschaft. Sie gehören zum wissenschaftlichen Profil der Berliner Hochschulen und tragen wesentlich zu ihrem internationalen Ansehen bei. Wie jede Disziplin formulieren sie Thesen, die das wissenschaftliche Denken anregen und voranbringen, auch und gerade wenn sie Kontroversen auslösen. Niemals aber darf dieser in der Wissenschaft natürliche und gewollte Sachverhalt zu persönlichen Diffamierungen oder Angriffen auf ein Fach führen. Der fair und sachlich ausgetragene wissenschaftliche Meinungsstreit ist das Lebenselixier einer intakten Hochschule.“ Sie seien nicht bereit, so die Hochschulleiter, unsachliche Auseinandersetzungen, persönliche Diffamierungen, Beleidigungen und Diskreditierungen in der Wissenschaft zu dulden. Sie würden alles zum Schutz der Betroffenen unternehmen.

Lesen Sie dazu auch die „Standpunkte“ der TU-Sozialwissenschaftlerin Professor Sabine Hark in der „TU intern“-Novemberausgabe 2014.

www.tu-berlin.de/?148315

By: pp

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