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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Zukunft für Exzellenzinitiative und Hochschulpakt

Friday, 14. November 2014

Ein großes Paket für die deutsche Wissenschaft, das auch für die Hochschulen von zentraler Bedeutung ist, schnürte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) Ende Oktober 2014. Sie einigte sich auf die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der DFG-Programmpauschalen und des Paktes für Forschung und Innovation bis zum Jahr 2020. Damit könnten diese erfolgreichen Bund-Länder-Programme mit einem zusätzlichen Finanzvolumen von 25,3 Milliarden Euro in die nächste Förderphase gehen. Voraussetzung ist, dass die Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern dem im Dezember zustimmen.

Zum Hochschulpakt wurde eine Bund-Länder-Vereinbarung bis 2020 beschlossen, bundesweit 760 000 zusätzliche Studienplätze zu schaffen. Pro Platz müssen die Länder rund die Hälfte finanzieren, etwa 13 000 Euro. Die Programmpauschale soll von 20 auf 22 Prozent ab 2016 erhöht werden. Davon sollen zwei Prozent die Länder tragen. Die Programmpauschale ist ein Zuschlag für indirekte Projektkosten, die Vorhaben erhalten, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden.

Mit der Fortsetzung des Paktes für Forschung und Innovation erhalten die Deutsche Forschungsgemeinschaft und auch die vier großen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft Planungssicherheit bis 2020. Die Zuwendungen sollen ab 2016 jährlich um drei Prozent erhöht werden, finanziert durch den Bund. Berlins Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres begrüßte die Beschlüsse. Auch für die Berliner Hochschulen sei damit weitgehend Planungssicherheit geschaffen. Mit der neuen Bund-Länder-Initiative würden Möglichkeiten geschaffen, die Erfolge der Exzellenzinitiative nachhaltig zu sichern. Die Beiträge, die für die Exzellenz- initiative derzeit zur Verfügung gestellt werden, bleiben auch nach Auslaufen der Exzellenzinitiative 2017 für fünf Jahre gesichert.

By: tui

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