direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Inhalt des Dokuments

Vermischtes

Bücher aus der TU Berlin

Monday, 16. December 2013

Lupe
Lupe
Lupe

Neuer Blick auf John Maynard Keynes

Sie prägen seit Jahrhunderten die Welt der Ökonomie: die größten Ökonomen. Einer von ihnen ist John Maynard Keynes. Er gilt als einer der größten Ökonomen, der nach der jüngsten Finanzkrise heute wieder große Aktualität, auch in politischen Debatten, bekommen hat: Jürgen Kromphardt, ehemaliger TU-Wirtschaftsprofessor, der jahrelang auch zu den „fünf Wirtschaftsweisen“ Deutschlands gehörte, erläutert Keynes‘ ökonomische Theorie und zeigt auf, welche wirtschaftspolitischen Empfehlungen daraus folgen. Sie werden, so Kromphardt, in der Finanzkrise erneut bestätigt. Das Buch richtet sich an Studierende, Wissenschaftler und Interessierte aus den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte.

Jürgen Kromphardt: Die größten Ökonomen: John Maynard Keynes, UTB, Stuttgart 2013, 12,99 Euro

 

Schatz der Architektur

Im Jahr seines Todes, 1972, übergab Hans Scharoun, einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts, der Akademie der Künste in Berlin (West), deren langjähriger Präsident er gewesen war, sein gesamtes Archiv: rund 16 000 Architekturpläne sowie über 1000 freie Zeichnungen und Aquarelle zu 331 Bauprojekten. 5000 Architekturzeichnungen und Lichtpausen wurden inzwischen im Zuge eines Forschungsprojekts, an dem auch das Architekturmuseum der TU Berlin beteiligt war, materialtechnologisch untersucht, konserviert und digitalisiert. Das Buch stellt die Untersuchungsergebnisse und die angewandten neuen Methoden und Techniken komplett zweisprachig (Deutsch/Englisch) vor, 150 Digitalisate sind großformatig abgebildet. Eine beiliegende Video-DVD dokumentiert das Projekt.

Papier Linie Licht. Konservierung von Architekturzeichnungen und Lichtpausen aus dem Hans-Scharoun-Archiv, herausgegeben von Eva Glück, Irene Brückle, Eva-Maria Barkhofen. Verlag Akademie der Künste/Archiv, 2013, 49,00 Euro

 

Grünes Berlin als Vorbild

Traditionell blickt der Naturschutz eher auf ländliche Gebiete, doch heute erscheint das Thema Biodiversität auch auf der politischen Agenda vieler Städte. Symbol für diesen weltweiten Trend ist eine deutsche Stadt: Berlin. Hier wurde seit den 1970er-Jahren der Schutz der Biotope, systematisch und politisch gewollt, in die Stadtplanung implementiert, zunächst nur im von der Mauer umschlossenen Westteil der Stadt. Doch nach der Wende umfasste diese Politik die gesamte wiedervereinigte Metropole. Wegbereiter dieser Entwicklung waren vor allem der Ökologe und TU-Professor Herbert Sukopp, der für seine Verdienste unter anderem den Verdienstorden des Landes Berlin erhielt sowie den EuroNatur-Preis, und sein Nachfolger Professor Ingo Kowarik, der das TU-Fachgebiet Ökosystemkunde/Pflanzenökologie heute leitet und lange Jahre als Landesbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege des Landes Berlin wirkte. In „Greening Berlin“ untersucht der Autor Jens Lachmund am Beispiel Berlins die wissenschaftliche und politische Dynamik, die zu diesem Wandel führte.

Jens Lachmund: Greening Berlin: Co-Production of Science, Politics and Urban Nature, Verlag The Mit Press, 2013, 33,10 Euro

 

Die Welt zur Zeit Jesu

Wie war die Welt beschaffen, als der christliche Glaube begann, sich durchzusetzen? Unter welchen politischen, gesellschaftlichen, geistigen und materiellen Verhältnissen verbreiteten die Jünger Jesu dessen Lehre? Wie sich der Aufstieg des Christentums vollzog, als Rom die Welt beherrschte zwischen Euphrat und Atlantik, zwischen den Alpen und Nordafrika – das beschreibt Werner Dahlheim, emeritierter Professor für Alte Geschichte der TU Berlin in seinem Buch „Die Welt zur Zeit Jesu“. Dahlheims Beschäftigung mit Fragen, wie, welches Verständnis von Religion dem römischen Staat zu eigen war, der die jüdischen Verehrer Jahwes gewähren ließ, die Christen jedoch verfolgte, machen das Buch zu einer hochinteressanten Lektüre.

Werner Dahlheim: Die Welt zur Zeit Jesu, C. H. Beck, München 2013, 26,95 Euro

 

Warum der Papst wirklich kündigte

Wer den abgründigen, schwarzen, lakonischen Humor mag und Fan liebevoll gezeichneter Cartoons und Comicstrips ist, dem sei Katharina Greves Cartoon-Buch empfohlen. Da guckt eine Frau auf eine Wurst und analysiert: „Darm außen, Tier innen“, und schlussfolgert messerscharf: „Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier.“ Greve, Alumna der TU Berlin, nimmt den alltäglichen Irrwitz unserer Zeit aufs Korn, wenn ein Mann in einem brennenden Haus von Superman nicht gerettet werden kann, weil er seine Kundenkarte nicht parat hat, sie weiß, warum der Papst wirklich kündigte (weil er sechs Richtige und die Superzahl Sechs im Lotto hatte), und lässt Gott auf die Frage Jesu, warum sein moslemischer Glaubensbruder 72 Jungfrauen bekommt, schlicht antworten: „Anderer Anbieter.“

Katharina Greve: Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier. Cartoons & Comicstrips, Eichborn Verlag, 2013, 9,99 Euro

 

Da wird ein Schuh draus

Das Buch „Schuhwerk“ ist eine Hommage an das alte Handwerk der Schuhmacherei. Die TU-Wissenschaftlerin Josephine Barbe beleuchtet 300 Jahre Schuhgeschichte und gibt Einblicke in die Schuhherstellung und -hmode im 18., 19. und 20. Jahrhundert. Sie beschäftigt sich mit dem „Wunderwerk Fuß“, der Anatomie des Schuhs und führt durch eine Schuhmacherwerkstatt. Im zweiten Teil des Buches stellt der Schumacher Franz Kälin eigene Entwürfe von Lederschuhen zum Nachmachen vor. Schritt für Schritt erklärt er, auch anhand von Videos, wie mit Leder, Leim und Leisten ein Schuh draus wird.

Josephine Barbe und Franz Kälin: Schuhwerk. Geschichte, Techniken, Projekte, Haupt Verlag, Bern 2013, 39,90 Euro

By: pp/sn

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.