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TU Berlin

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Vermischtes

Das älteste Vorurteil

Friday, 06. November 2015

„Handbuch des Antisemitismus“ jetzt vollständig veröffentlicht

Lupe

Ob man über antisemitische Tendenzen bei Thomas Mann, in Gustav Freytags „Soll und Haben“ oder über die „Protokolle der Weisen von Zion“ recherchiert, man wird im Handbuch des Antisemitismus eine Antwort erhalten. Das achtbändige Nachschlagewerk, das zwischen 2008 und 2015 erschienen ist, trägt den Untertitel „Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart“. Herausgeber ist Prof. Dr. Wolfgang Benz im Auftrag des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Ziel des Handbuchs ist es, das gesamte verfügbare, wissenschaftlich gesicherte Wissen zum Antisemitismus interdisziplinär ohne zeitliche und räumliche Begrenzung zu sammeln. Antisemitismus als ältestes religiöses, kulturelles, soziales und politisches Vorurteil wird in allen Aspekten dargestellt und erläutert: als Einstellung, als Politikmuster, als Instrumentalisierung von Emotionen, als Aggression vom Pogrom bis zum Genozid. Terminologische Probleme und Theorien der Antisemitismusforschung werden ebenso dargestellt wie Ereignisse und Sachkomplexe, Organisationen und Publikationen. Auch die Wirkungsgeschichte des Antisemitismus wird in Beiträgen über Film, Theater, Literatur und Kunst berücksichtigt. „Wenn zum Beispiel ein Journalist einen Artikel über Günter Grass schreiben möchte und erinnert sich, da war doch mal etwas mit einem Gedicht. Ist Grass nun ein Antisemit oder nicht? Dann schaut er im Handbuch nach und hat ein wissenschaftlich fundiertes Ergebnis“, so Wolfgang Benz.

Die Verfasserinnen und Verfasser sind international renommierte Historiker, Politologen, Sozialwissenschaftler, Psychologen, Literaturwissenschaftler und andere ausgewiesene Fachleute, die den aktuellen Stand der Forschung präsentieren.

www.degruyter.com/view/serial/38414

 

Antisemitismus – Präsenz und Tradition eines Ressentiments

Ebenfalls mit Antisemitismus beschäftigts sich ein weiteres Buch des Historikers Wolfgang Benz. Es geht um objektive Kriterien des Begriffs, darum wie sich der Antisemitismus historisch entfaltete, in welchen Formen er vorkommt, und darum, wie Judenfeindschaft von Israelkritik abzugrenzen ist. Dies ist für eine differenzierte Betrachtung unentbehrlich. Informationen und Argumente sind in diesem gerade erschienenen Buch zu finden.

www.wochenschau-verlag.de/antisemitismus-praesenz-und-tradition-eines-ressentiments.html

By: Ramona Ehret "TU intern" November 2015

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