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TU Berlin

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Laserforschung in Berlin: Vision und Tradition

Friday, 06. November 2015

50 Jahre an der TU Berlin: Festkolloquium zu Ehren Hans Joachim Eichlers

Laserbohren im Physiklabor
Lupe
Laserbohren im Physiklabor Hans Joachim Eichlers
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Ultraschnelle Laserquellen im Röntgenbereich, Hochleistungslaser, Laseranwendungen in der Sensorik, Umwelt- und Astrophysik waren unter anderem Themen auf der internationalen Konferenz „Advanced Solid State Lasers (ASSL)“, auf der im Oktober in Berlin mehr als 500 anerkannte Laserforschungsexperten ihre neuesten Forschungsergebnisse vorstellten. Highlights waren auch die Vorträge über neue Entwicklungen zu Silizium-Ramanlasern und Diodenlasern aus der TU Berlin.

Zum guten Ruf der Berliner Laserforschung maßgeblich beigetragen hat das Institut für Optik und Atomare Physik der TU Berlin (früher Optisches Institut). Die langjährigen Institutsdirektoren Prof. Dr. Horst Weber und Prof. Dr. Hans Joachim Eichler haben über 100 innovative Festkörper- und Raman-Lasermaterialien entdeckt und mit lichtinduzierten, dynamischen Gittern ein neues Feld der nichtlinearen Optik begründet. Mit dem von ihnen erarbeiteten wissenschaftlichen Know-how wurden erfolgreich externe wissenschaftliche Institute und Firmen gegründet. Heute findet TU-Forschung zur Photonik bei extremen Wellenlängen, ultrakurzen Zeitskalen und hohen Leistungen große internationale Anerkennung, ebenso wie die zu quantenoptischen und nanophotonischen Grundlagen und deren energieeffizienten Anwendungen.

Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Eichler, der die Konferenz mitorganisiert hat, hat noch einen weiteren Grund, zu feiern: In diesem Jahr blickt er auf 50 Jahre Tätigkeit an der TU Berlin zurück. Die internationale Fachwelt kennt ihn vor allem durch seine Bücher zu Lasern sowie durch zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, die in Zusammenarbeit mit mehr als 100 Doktoranden entstanden. Die Studierenden verbinden mit seinem Namen das Lehrbuch zum Neuen Physikalischen Grundpraktikum.

Prof. Eichler wurde 1972 als ordentlicher Professor für Experimentalphysik für das Gebiet Laser- und Quantenelektronik an die TU Berlin berufen. Von 1970 bis 1978 war er Gründungs-Vorsitzender des Fachbereichsrates Physik. Später leitete er die Kommission zum Aufbau der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften und wurde deren erster Prodekan. Er war langjähriges Mitglied des Akademischen Senats und wirkte von 2003 bis 2013 als Geschäftsführer der Laser- und Medizintechnologie Berlin GmbH. Mit seiner Emeritierung 2008 übernahm Prof. Dr. Ulrike Woggon das Fachgebiet, nun mit Fokus auf nichtlinearer Optik an Nanometerstrukturen.

Seine Absolventinnen und Absolventen forschen in vielen Ländern an der Spitze auf Gebieten der Optik und der Laseranwendungen oder arbeiten in verantwortungsvoller Stellung in Unternehmen.

 

Festkolloquium „Optik, Photonik, Laser: Stand und Perspektiven“

Am 12. November 2015 werden Hans Joachim Eichlers Verdienste mit einem Festkolloquium an der TU Berlin eine persönliche Würdigung erfahren.

Ort und Zeit: Eugene-Paul-Wigner-Haus, Hardenbergstraße 36, Hörsaal EW 202, 16–18 Uhr

Mit Gästen und Vorträgen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Anschließend Diskussionen und Gespräche.

By: tui "TU intern" November 2015

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