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TU Berlin

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Alumni

Auf Augenhöhe mit den Partnern

Friday, 06. November 2015

15 Jahre Career Service: vom Pilotvorhaben zur etablierten Schnittstelle zwischen Hochschule und Arbeitswelt

Das Alumni-Mentoring-Programm des Career Service ist ein voller Erfolg. Bisher haben sich rund 80 Alumni als Mentoren engagiert. Im Bild: TU-Alumnus Axel Sanne mit seinem Mentee Etienne Akukwe, den er bis zur Abgabe der Diplomarbeit im Prüfungsamt begleit
Lupe
Bettina Satory, Leiterin des Career Service
Lupe

Frau Satory, der Career Service feiert am 19. November sein 15-jähriges Jubiläum. Sie sind seit Beginn die Leiterin. Wie hat alles angefangen?

Die TU Berlin gehörte mit zu den ersten deutschen Hochschulen, die einen Career Service eingerichtet haben. Wir hatten bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft Drittmittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur „Einrichtung eines Career Office“ eingeworben, sogenannte EFRE-Mittel. Dazu erhielten wir für zunächst drei Jahre eine Kofinanzierung aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Dieses Pilotvorhaben war die Wiege für die dauerhafte Etablierung des Career Service an der TU Berlin. Zum anderen war es aber auch für uns die Lerngrundlage, aus der viele weitere erfolgreiche Drittmittelvorhaben mit vielen interessanten Kooperationspartnern und tollen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwuchsen. So konnten wir in den 15 Jahren mit insgesamt acht Millionen Euro an eingeworbenen Projektmitteln ein sehr breites Angebot aufbauen. Damit waren wir als Gründungsmitglied im Dachverband der Career Services e.V. auch ein wenig Impulsgeber für eine nunmehr sehr etablierte Szene von mehr als 220 Einrichtungen bundesweit.

Gibt es Angebote oder Formate, die vor 15 Jahren genauso liefen wie heute?

Natürlich gibt es ein paar echte Klassiker, die immer gut nachgefragt werden: Dies sind zum Beispiel Assessment-Center-Seminare oder Trainings zu überfachlichen Soft Skills und Methoden. Nachgefragt sind auch gemeinsame Veranstaltungen mit Arbeitgebern, die besonders zu unserem Ausbildungsprofil passen. Sehr etabliert ist seit über zehn Jahren auch unser berufsqualifizierendes PREPARE-Programm – welches damals bundesweit ein echtes Pilotvorhaben war. Es kombiniert reale Unternehmensprojekte und intensive Schlüsselkompetenz-Trainings. PREPARE gab übrigens 2007 einen wichtigen Ausschlag für unsere Auszeichnung als 1. Preisträger im Wettbewerb der Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft „Career Services an Hochschulen“.

Welche Angebote sind neu hinzugekommen?

Neue Formate sind unser Online-„Stellenticket“ oder das Alumni-Mentoring, bei dem TU-Alumni Studierende beim Übergang vom Studium ins Berufsleben unterstützen, sowie auch das Deutschlandstipendium. Hier bekommen engagierte und leistungsmotivierte Studierende sowohl eine Stipendienfinanzierung als auch ein hilfreiches Netzwerk. Auch die Universität profitiert hier durch tolle Kontakte zu Stiftern und Spendern. Auch bieten wir immer wieder ganz neue Themen an, zum Beispiel „Coming Out am Arbeitsplatz“, das wir seit letztem Jahr gemeinsam mit dem Queer-Referat des AStA anbieten. Durch die Analyse des Informationsnutzungsverhaltens unserer Zielgruppe haben wir früh begonnen, vieles in den Social-Media-Bereich zu überführen. Das Angebot reicht von unserer eigenen Facebook-Seite bis hin zu geschlossenen XING-Gruppen der verschiedenen Programme.

Der Career Service unterhält zahlreiche Kooperationen mit Unternehmen. Wie hat sich hier die Zusammenarbeit verändert?

Anfangs waren wir stark bemüht, überhaupt Kooperationspartner aus den Personalabteilungen zu gewinnen. Heute können wir passgenau und auf Augenhöhe mögliche Partner ansprechen und auswählen, die sowohl zum Profil der TU Berlin passen als auch zu den Bedürfnissen unserer Absolventinnen und Absolventen.

Wie könnte ein Career Service im Jahr 2030 aussehen?

Wir entwickeln aktuell ein neues Konzept zur Potenzialanalyse und Kompetenzberatung. Aber wir blicken auch über den Tellerrand. An englischsprachigen Universitäten sind erfolgreich engere Formen der Zusammenarbeit etabliert, über die Schnittstelle Hochschule/Arbeitswelt hinaus: nämlich an der Nahtstelle Career/Alumni/Marketing/Fundraising. In diesen Bereichen kann ich mir den weiteren Kooperationsausbau vorstellen, aber auch Sponsoringformate oder spezielle Events. Sicher werden wir unsere digitalen Aktivitäten ausbauen. Ideen zu „Webinaren“ oder Online-Chatberatungen existieren bereits. Vielleicht können wir die dann auf der nächsten Jubiläumsfeier vorstellen.

Die Fragen stellte Bettina Klotz

 

15 Jahre in Zahlen

Teilnehmer in allen Projekten: 14 959

Stipendien (Auslandspraktika, Deutschlandstipendien): 1429

Veranstaltungen 2046

Veröffentlichte Stellen in „Stellenticket“ (seit 2010): 8919

Eingew. Drittmittel: 8 451 341,46 €

Projekte/Formate: 7 (8)

Career Office (bis 2003), Veranstaltungen, Bewerbungsberatung (koop. Hochschulteam), Modul PREPARE, Alumni-Mentoring, Praktikastipendien, Stellenticket, Deutschlandstipendium

Mitarbeiterzahl 2000: 0,5

Projektmitarbeiter

Mitarbeiterzahl 2015: 8

3 Haushalts-, 5 Projektmitarbeiterstellen

Career Service Netzwerk Deutschland e.V. (csnd e.V.), mitgegründet vom TU-Career-Service 2003:

20 Hochschulen (22 Mitglieder)

2015: 134 Hochschulen

(165 Mitglieder)

Career Services/Career Center in Deutschland 2001: 47; 2015: 220

 

Gefeiert wird am 19. November 2015 ab 15.30 Uhr im Lichthof des TU-Hauptgebäudes. Anmeldung unter:

"TU intern" November 2015

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