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TU Berlin

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Internationales

Anderssein und Akzeptanz

Friday, 06. November 2015

Mercator Senior Fellow Jeffrey M. Peck untersucht den Umgang mit Diversität und Internationalität an drei Berliner Hochschulen

Jeffrey Peck an der TU Berlin. „A Project for Bridging the Gap“ heißt sein Vorhaben
Lupe

Identität war und ist ein großes Thema in der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Jeffrey M. Peck, Ph.D. Bereits in den 1980er-Jahren beschäftigte sich der Germanist mit deutsch-türkischer und deutsch-jüdischer Literatur und erforschte das Identitätsverständnis von Minderheiten in einer Mehrheitsgesellschaft. Nun ist der vormalige Dekan der Fakultät Weissman School of Arts and Sciences und vormalige „Vice Provost“ für globale Strategien am Baruch College der City University of New York für ein halbes Jahr Senior Fellow der Mercator-Stiftung an der TU Berlin und will die Integration von Deutschen mit Migrationshintergrund und die Internationalisierungsstrategien an deutschen Universitäten untersuchen. Das Vorhaben hat den Zusatz: „A Project for Bridging the Gap“ – ein Projekt zur Schließung der Lücke. Aber worin besteht die Lücke?

„Ich wage die These, dass die Deutschen mit Migrationshintergrund, obwohl sie deutsche Pässe haben, vielleicht trotzdem nicht völlig integriert sind. Gleichzeitig sind es Menschen, die über eine interkulturelle Erfahrung verfügen. Universitäten könnten also viel von ihnen über interkulturelle Verständigung lernen. Denn sie sind die Träger dessen, was mit den Internationalisierungsstrategien der Universitäten erreicht werden soll – eine diverse, vielfältige Studentenschaft zu kreieren“, so Jeffrey M. Peck.

Die Schwierigkeit wird für Jeffrey M. Peck allerdings darin bestehen, diese Gruppe ausfindig zu machen. Sie ist ja unsichtbar.

Seine Interviews mit den Verantwortlichen für Fragen der Internationalisierung führt er an der TU Berlin, der FU Berlin und der Hochschule für Wissenschaft und Recht durch. Was ihm auffällt, ist, dass die Themen Diversität und Internationalisierung an den deutschen Unis in unterschiedlichen Abteilungen angesiedelt sind, so als hätten sie nichts miteinander zu tun. „Ich werde in meiner Untersuchung darlegen, dass es aber ein und dasselbe ist. Internationalität bringt Vielfalt, und Vielfalt ist ohne Internationalität nicht zu haben.“

Dabei stoße man immer auf kulturelle Differenz und sei mit der Frage konfrontiert, wie Einwanderungsländer mit kulturellen Unterschieden umgingen. Denn das Ziel könne ja nur interkulturelle Verständigung sein. Diese Frage wird laut Jeffrey M. Peck für Deutschland in den kommenden Jahren äußerst brisant werden, vor allem vor dem Hintergrund der derzeitigen Flüchtlingswelle mit ihren mehrheitlich aus anderen Kulturkreisen kommenden Migranten. Diese Differenzen auszuhalten, zu moderieren – das müsse gelernt werden. Universitäten als Bildungseinrichtungen könnten dabei eine große Rolle spielen, so Jeffrey M. Peck.

By: Sybille Nitsche "TU intern" November 2015

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