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TU Berlin

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Internationales

Studieren in Deutschland

Friday, 06. November 2015

Erste Teilnehmer am Programm „In(2)TU Berlin“ für Geflüchtete an der TU Berlin begrüßt – Senat fördert Deutschkurse am TU-Studienkolleg mit 100 000 Euro

TU-Präsident Christian Thomsen (l.), Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach (r.) und der Leiter des Studierendenservice Abraham van Veen (2. v. r.) übergaben den ersten vier aus Syrien, Afghanistan und dem Iran stammenden Teilnehmern am „In(2)TU Berlin
Lupe

„Man hört so viel von Misstrauen, das den Geflüchteten hier entgegenschlägt, aber ich kann das nicht bestätigen“, sagt Nour Eldine. „Mir hat jeder hier geholfen, wohin ich auch kam, und heute stehe ich hier und kann es nicht glauben, dass mein Traum wahr werden soll: zurück in die Wissenschaft, in ein Leben mit intellektuellem Anspruch, wo ich mich mit meiner Arbeit gesellschaftlich nützlich machen kann.“

Nour Eldine hat in Damaskus, Syrien, Physik studiert und lebt seit Kurzem als Geflüchteter in Deutschland. Sein Asylverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Mit drei weiteren jungen Männern – Mohammed Kinan, der ebenfalls aus Syrien kommt und Wirtschaftsingenieurwesen studieren will, Diverse Ahmad aus Afghanistan, der seinen Informatik-Bachelor dort gemacht hat, sowie Seyed Ali Reza aus dem Iran, der dort Technische Informatik studiert hat – steht er im Campus Center der TU Berlin, wo TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen und der Berliner Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach ihnen symbolisch die ersten Teilnehmerkarten für das „In(2)TU Berlin“-Programm überreichen, das die TU Berlin bereits Anfang September auflegte, um Geflüchteten Studienmöglichkeiten zu eröffnen und sie damit gut auf einen Studienstart vorzubereiten. Das Programm wurde durch den TU-Studierendenservice unter Leitung von Abraham van Veen entwickelt. Gleichzeitig wird ein studienvorbereitender Sprachkurs präsentiert, mit dem Geflüchtete sich in einem kurzen Zeitrahmen von elf Monaten auf MINT-Studiengänge vorbereiten können. Dafür hat die Berliner Wissenschaftsverwaltung schnell und unbürokratisch 100 000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Zentraleinrichtung Moderne Sprachen (ZEMS) und das Internationale Studienkolleg der TU Berlin bieten damit ab November 2015 Kurse für Geflüchtete an, deren Schwerpunkte auf der Vermittlung der Studien- und Wissenschaftssprache Deutsch liegen. Diese beiden TU-Einrichtungen können schnell und kompetent reagieren, denn sie haben eine lange Tradition in der Vorbereitung von ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern auf ein Studium.

„Wir bedanken uns bei der Wissenschaftsverwaltung, dass sie sich so stark für dieses nicht ganz unumstrittene Thema eingesetzt hat und uns damit die Möglichkeit gibt, schnell und unkompliziert jungen Menschen zu helfen, im deutschen Ausbildungs- und Wissenschaftssystem Fuß zu fassen“, sagt Christian Thomsen, nachdem er die vier Teilnehmer begrüßt hat. Und er bedankt sich bei allen, die mitgeholfen haben, dieses Programm so umgehend auf die Beine zu stellen. Den Dank und das Kompliment gibt Staatssekretär Steffen Krach sofort zurück mit den Worten: „Wir sind sehr froh und bedanken uns sehr, dass die TU Berlin so schnell in der Lage war, ein Programm aufzulegen. So können wir in Berlin Geflüchteten mit entsprechenden Fähigkeiten und Vorbildungen schnell einen Zugang zum Studium ermöglichen.“

“I wish you all the best”, verabschiedet sich der Staatssekretär.

 

Lesen Sie auch das Interview mit Abraham van Veen sowie weitere Berichte zum Thema.

www.tu-berlin.de/?164055

www.studienkolleg.tu-berlin.de

By: Patricia Pätzold "TU intern" November 2015

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