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TU Berlin

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Eine Frage bitte … Welche Hilfe können Sie Geflüchteten geben?

Friday, 06. November 2015

Nilay (21), Manal (22), Mariam (20), Wirtschaftsingenieurwesen
Lupe
Elias
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Miriam
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Max
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Felix Asmaa
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Felix Asmaa
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Anders als in EU-Mitgliedsländern wie Ungarn schlug den ankommenden Flüchtlingen in Deutschland eine Welle der Hilfsbereitschaft entgegen. „TU intern“ fragte Studierende, wie sie helfen beziehungsweise gern helfen würden.

Nilay (21), Manal (22), Mariam (20), Wirtschaftsingenieurwesen: Kleidung, Hygieneartikel und Geld haben wir bereits gespendet. Da wir Türkisch, Arabisch und Persisch sprechen, würden wir gern in den Flüchtlingsheimen unsere Hilfe als Übersetzerinnen anbieten. Gern würden wir uns auch um die Betreuung kleiner Kinder kümmern, mit ihnen spielen und etwas unternehmen, damit sie sich wieder freuen können.

Elias (20), Wirtschaftsinformatik: Alle Flüchtlinge sollten menschenwürdig untergebracht werden, wobei ich eine längerfristige Unterbringung in Flüchtlingslagern nicht gut finde. Die Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland ist toll, das darf aber nicht dazu führen, dass sich die Politik aus der Verantwortung stiehlt und die Integration freiwilligen Helfern überlässt. Ich selbst engagiere mich in der Freitagsrunde, der studentischen Initiative an der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik. Flüchtlinge, die an der TU Berlin studieren wollen, heißen wir herzlich willkommen und würden ihnen gern bei der Organisation ihres Studiums und beim Einleben in den Unialltag helfen.

Miriam (19), Garten- und Landschaftsgestaltung: Ich bin mit Flüchtlingen befreundet und habe mich, bevor ich jetzt zum Studium nach Berlin gekommen bin, in Aachen in der Flüchtlingshilfe engagiert, Kleidung und Spielsachen gespendet und mich mit Flüchtlingen getroffen. Denn das Schwierigste für sie ist, mit den Menschen hier in Deutschland in Kontakt zu treten, privat Anschluss zu finden. Aus Gesprächen weiß ich, dass sie sich nach menschlicher Nähe sehnen. Auch wollen sie unbedingt Deutsch lernen. Deshalb habe ich die Flüchtlinge meinen Freunden vorgestellt, und wir haben gemeinsam gekocht.

Max (25), Physikalische Ingenieurwissenschaften: In unserer WG sammelten wir Klamotten und haben diese in ein Flüchtlingsheim gebracht. Die Idee dazu hatte ich. Ich würde gern mehr helfen, aber ich weiß nicht, was ich noch tun könnte, was gebraucht wird.

Felix (22), Verkehrswesen: Es ist gut, dass Deutschland den Flüchtlingen hilft. Was mich allerdings stört, ist deren Unterbringung in Kasernen und Flüchtlingslagern. So werden sie von den ortsansässigen Bürgern abgeschirmt. Der zwischenmenschliche Kontakt ist aber ganz wichtig. Auch halte ich das Arbeitsverbot für falsch. So kann Integration nicht funktionieren.

Asmaa (29), Water Engineering, TU-Campus El Gouna: Ich würde den Flüchtlingen gern meine Erfahrungen weitergeben, die ich gemacht habe, wenn man in ein fremdes Land kommt. Ich würde ihnen sagen, dass sie in ein Land gekommen sind mit einer vollkommen anderen Kultur und Religion und dass sie das akzeptieren müssen, wenn sie sich irgendwann heimisch fühlen wollen. Und ich würde ihnen sagen, dass sie die deutsche Sprache lernen müssen.

By: sn "TU intern" November 2015

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