direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Inhalt des Dokuments

Innenansichten

Eine Frage bitte ... Wollen wir noch mehr Digitalisierung?

Tuesday, 08. December 2015

Oliver
Lupe
Franziska
Lupe
Hermann
Lupe
Jennifer
Lupe
Mathtias
Lupe
Eviathar
Lupe

Was wünschen sich die Studierenden von der Digitalisierung des Lebens für ihre Zukunft, und welche Entwicklung möchten sie auf gar keinen Fall? „TU intern“ hörte sich auf dem TU-Campus um.

Oliver (18), Maschinenbau: Als digitale Vision fände ich einen Fernseher für unterwegs super. Aber nicht in Form einer Brille, sondern eher als Kontaktlinse. Das wäre für mich eine echte Innovation. Wozu die Digitalisierung des Lebens aber auf gar keinen Fall führen sollte, ist, dass die zwischenmenschlichen Kontakte abbrechen.

Franziska (25), Human Factors: Ich wünsche mir, dass die Digitalisierung nicht noch mehr unser Leben infiltriert. Ich zum Beispiel schreibe gern mit der Hand, und ich möchte, dass handgeschriebene Briefe, dass analoge Bücher nicht gänzlich verschwinden. In meinem Studienfach der Mensch-Maschine-Interaktion arbeite ich an der Produktentwicklung, die dem Benutzer einen intuitiven Zugang zum Gerät ermöglicht, und dies ist keineswegs nur durch bessere Algorithmen erreichbar.


Hermann (34), Wirtschaftsingenieurwesen: Ich erhoffe mir von der Digitalisierung besonders im Bereich der Krankenhausverwaltung viele Verbesserungen, um Patienten optimal betreuen zu können. Aber wir müssen eben auch aufpassen, dass das menschliche Miteinander nicht noch mehr leidet. Die Leute sind jetzt schon auf ihre mobilen Endgeräte fixiert. Auch sorge ich mich darum, dass durch die Digitalisierung mehr und mehr Arbeitsplätze überflüssig werden.

Jennifer (22), Bildungswissenschaft – Organisation und Beratung: Ich weiß nicht so recht, wie unser Leben von der Digitalisierung noch mehr verändert werden soll und kann. Es gibt doch schon so viele Möglichkeiten. Die Frage für mich ist vielmehr, ob sie immer sinnvoll genutzt werden. Mein Wunsch ist, dass der persönliche Kontakt nicht noch weiter ins Hintertreffen gerät und dass die persönliche Begegnung noch Überraschungen bereithält. Ich habe mich übrigens auf Facebook abgemeldet, weil ich von Dingen verschont bleiben möchte, die ich gar nicht wissen will.

Matthias (25), Biotechnologie: Die Digitalisierung sollte es mir noch besser und einfacher möglich machen, Experimente in Echtzeit zu verfolgen und an die Ergebnisse in Echtzeit heranzukommen. Da ist der jetzige Stand noch nicht optimal. Und für die Organisation des Studiums wäre es eine große Erleichterung, wenn ich im Prüfungsamt nur vorstellig werden müsste und allein mit einem Augenscan eine Prüfungszulassung bekommen könnte. Aber da wären wir schon beim Problem, dass man zu gläsern wird.

Eviathar (28), Physik: Ich wünsche mir, dass man mittels Virtual Reality Atome „erschafft“, die begehbar sind, in denen man herumspazieren kann. Aber eigentlich bin ich Old School. Ich habe jetzt meine BachelorArbeit geschrieben und gemerkt, dass es viel besser ist, in Gruppen zu arbeiten, als allein zu Hause vor dem Computer zu arbeiten.

By: sn

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.