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TU Berlin

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Lehre & Studium

International, weiblich und technikinteressiert

Friday, 14. February 2014

Technik braucht Vielfalt: Wie gewinnen wir Mädchen für MINT?

Arbeitssenatorin und TU-Alumna Dilek Kolat diskutierte an der TU Berlin das Thema Bildung und Migration
Lupe

Noch immer sind Frauen in technischen Berufen eine Minderheit – unter anderem auch deswegen, weil viele Mädchen zwar gut sind in Mathematik und Naturwissenschaften – sich aber oft nicht zutrauen, technische Fächer zu studieren. Dies möchte das Projekt „Technik braucht Vielfalt – Technik braucht dich“ ändern. Wie können Universitäten und Hochschulen neue Talente – besonders weibliche – finden und fördern? In dem bundesweiten Kooperationsprojekt suchen Femtec.GmbH und LIFE e.V. zusammen mit der TU Berlin, der TU Darmstadt, der Universität Stuttgart und der HS Esslingen nach neuen Wegen, unentschlossene junge Frauen aus Familien mit Einwanderungsgeschichte oder aus nichtakademischen Familien für MINT-Fächer zu interessieren, auch als Quereinsteigerinnen.

Beim überregionalen Abschlusstreffen des BMBF-Projektes am 18. Januar an der TU Berlin spiegelte sich die Diversität der Thematik schon in der bunten Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern wider. Es kamen Studierende und Fachleute von Universitäten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regionaler Migrantenorganisationen, von Elternvereinen, interkulturellen Projekten, Kulturvereinen und Unternehmen. Frau Martina Battistini von der Femtec.GmbH führte durch die ganztägige Veranstaltung.

Wie gewinnen wir Mädchen für MINT? Was können wir tun, um neuen Talenten Brücken ins Studium zu bauen? Wie können wir sie ermutigen und Rollenstereotype abbauen? Wie können Beratungsangebote bekannter gemacht werden? Im Projekt wurden Netzwerke zwischen Migrantenorganisationen und den beteiligten Hochschulen geknüpft und unter anderem gemeinsam Info-Veranstaltungen rund ums Studium für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte durchgeführt. Außerdem boten die Unis Schnuppertage und Praxis-Workshops an, um für Aha- und Erfolgserlebnisse zu sorgen.

Wie wichtig die Begegnung und das Gespräch mit Role-Models sind, weiß auch die Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin, Dilek Kolat. Auf der abschließenden Podiumsdiskussion berichtete sie, wie sie während ihres Studiums an der TU Berlin im türkischen Studierendenverein BTBTM e.V. Ergänzungsunterricht für Abiturientinnen und Abiturienten aus Einwandererfamilien gab und immer wieder davon überrascht wurde, wie überzeugend ihr eigenes Beispiel für ein Studium an der TU Berlin warb: „Wenn Di lek das schafft, schaffe ich das auch!“, hörte sie oft.

Dem konnte Professor Hans-Ulrich Heiß, Vizepräsident der TU Berlin für Studium und Lehre und einer der Teilnehmer der Podiumsdiskussion, nur zustimmen. Er betonte, dass Ingenieurfächer die klassischen Fächer von Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern seien. Die TU Berlin plane, die Kooperation mit „Brennpunktschulen“ auszubauen und zum Beispiel türkischstämmige TU-Alumni noch stärker als Vorbilder einzusetzen.

www.femtec.org

www.life-online.de

By: Christiane Petersen "TU intern" Februar 2014

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