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TU Berlin

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Lehre & Studium

Zufrieden mit der Lehre – Wünsche bei der Ausstattung

Friday, 14. February 2014

Ergebnisse der Studierendenbefragung „TUB-Sonar 2012/2013“ liegen vor

Ausreichend studentische Arbeitsplätze, wie hier im Foyer des Gebäudes Marchstraße, gibt es noch nicht überall an der TU Berlin
Lupe

Eigentlich sind die TU-Studierenden recht zufrieden, sowohl mit ihren Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten als auch mit ihren Studiengängen. Die Mehrheit der Bachelor-Absolventen plant, auch ihren Master an der TU Berlin zu machen. Unzufrieden sind sie vor allem mit der Prüfungsorganisation und den unzureichenden IT-basierten Möglichkeiten von Anmeldung, Nachverfolgung und Benachrichtigungen. Das geht aus dem soeben fertiggestellten „TUB-Sonar 2012/2013“ hervor, einer groß angelegten Studierendenumfrage aus dem Strategischen Controlling der TU Berlin unter Leitung von Dr. Patrick Thurian.

„Insgesamt sind wir erfreut über diese Ergebnisse, aber die Studie zeigt uns auch sehr deutlich, wo unsere Baustellen liegen“, sagt Patrick Thurian, der für das Qualitätsmanagement in der Lehre zuständig ist. „Die Problematik der langen Wartezeiten beim Referat für Prüfungsangelegenheiten, der oftmals schlechten Erreichbarkeit sind uns bekannt.“ Dem habe man bereits mit der Einrichtung der Telefon-Hotline entgegengewirkt, da die Schwierigkeiten vor allem aus der Personalüberlastung resultierten. Und es gibt weiteres Licht am Horizont. Mit der Einführung des neuen Campusmanagementsystems werden viele Prozesse automatisiert werden können beziehungsweise ganz wegfallen, so dass mehr Raum für individuelle Betreuung der Anliegen der Studierenden bleiben wird.

Bei der Zufriedenheit mit den IT-Services war unter anderem nach der Nutzung der mobilen Anwendungen gefragt worden, nach der Unterstützung durch den tubIT-Laden, nach der Nutzung der Moses-Konten oder ISIS-Konten, mit denen sich die Studierenden ihr Studium organisieren können, und danach, wo der WLAN-Empfang auf dem TU-Campus noch verbessert werden könnte. Mit den IT-Diensten sind sie überwiegend zufrieden. Am WLAN wird kritisiert, dass es an stark frequentierten Lernorten – wie zum Beispiel im Mathegebäude oder im Lichthof des Hauptgebäudes – häufig instabil ist. Weniger zufrieden sind sie dagegen häufig mit der Website ihres eigenen Instituts, mit dem Vorhandensein von ausreichend Arbeitsplätzen und Software in den PC-Pools oder mit QUISPOS, dem Portal, das Zugang schafft für Prüfungsanmeldungen, Einsicht in den Fortschritt des gesuchten Vorgangs oder auch zu Modulanmeldungen in Bachelor- und Master-Studiengängen.

Mit ihrem Lehrpersonal sind mehr als 60 Prozent der TU-Studierenden zufrieden. Es sei gut ansprechbar, insbesondere auch bei der Betreuung der Abschlussarbeiten, reagiere auf Mails und behandelte die Studierenden respektvoll. „Das deckt sich auch mit dem Bild, das sich aus externen Studien ergibt“, so Patrick Thurian. Dabei zeigten sich keine signifikanten Unterschiede bei männlichen und weiblichen Befragten.

Der „Lernort TU Berlin“ bekommt allerdings keine besonders guten Noten, Platz für das Gruppenlernen sei zu wenig vorhanden, die Ausstattung für das Einzellernen bekam nur mittelmäßige Noten. Auch hier ist an der TU Berlin das Problem erkannt. Im Zuge der bevorstehenden Flächenbudgetierung wird nach geeigneten Lernorten für die Studierenden gesucht. Der Workload, der Aufwand für das Studium, erscheint noch verbesserungsbedürftig. Hier ist bereits für 2014 vorgesehen, im Rahmen der Anpassung der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (AllgStuPO) weitere Korrekturen in den Einzelmodulen anzubringen. Für die kritisierte Tutorienausstattung ist ebenfalls bereits Abhilfe in Sicht: Be 63 %

reits 2013 sei ein neuer Tutorenausstattungsplan beschlossen worden, das Land stelle über den „Masterplan II“ Zusatzmittel bereit, so Patrick Thurian. Unzufrieden sind die Studierenden teilweise auch mit den baulichen Gegebenheiten. Hier arbeitet die TU Berlin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln an langfristigen Verbesserungen. Noch im Dezember kam vom Senat von Berlin die Zusage, die Finanzmittel für den Bau des neuen Mathematikgebäudes an der Fasanenstraße in die mittelfristige Investitionsplanung einzustellen. Insgesamt haben 1524 Studierende, Bachelor-, Master- und Diplomstudierende an der Befragung teilgenommen, die von Sascha Kubath konzipiert und durchgeführt wurde.

By: Patricia Pätzold "TU intern" Februar 2014

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