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TU Berlin

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Innenansichten

Neue Eleganz für die alte Kurfürstenallee

Monday, 13. October 2014

Gestaltungswettbewerb für das Campusgelände zwischen TU Berlin und UdK Berlin ist entschieden

Blick von der Fasanenstraße in die verlängerte Hertzallee
Lupe

Die TU Berlin will ihren Campus im Herzen Charlottenburgs weiter zur Stadt hin öffnen und plant daher, die fußläufige Verbindung auf dem Süd-Campus zur Fasanenstraße hin, die ehemalige Kurfürstenallee, gestalterisch zu modernisieren. Nun ist der landschaftsplanerische Wettbewerb „Campus Charlottenburg – verlängerte Hertzallee“ entschieden. Sieben Planungsbüros, die in einem vorherigen Bewerbungsverfahren ausgewählt worden waren, reichten Entwürfe in dem von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, der TU Berlin und der UdK Berlin ausgelobten Wettbewerb ein, drei wurden prämiert.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt Martin Schwacke, Leiter der TU-Bauabteilung, der in der Jury als Sachpreisrichter fungierte. „Wir wollten etwas Realistisches haben und freuen uns, dass wir mit diesem Entscheid nun in der Neugestaltung und Aufwertung der ehemaligen Kurfürstenallee auf dem Campus zwischen Fasanenstraße und Ernst-Reuter-Platz weiter vorankommen.“ Insbesondere war auch das Ziel, die Vernetzung des Campus mit den umliegenden Stadträumen zu verbessern.

Das Preisgericht, dem die TU-Landschaftsarchitektin Prof. Cordula Loidl-Reisch vorsaß, hatte ein einstimmiges Ergebnis erzielt. Es prämierte die Arbeitsgemeinschaft „Lavaland GmbH/TH Treibhaus“ mit dem mit 5750 Euro dotierten ersten Preis. Mit jeweils einem dritten Preis von 3000 Euro wurden die Arbeitsgemeinschaft „A24 Landschaft/COBE Berlin GmbH“ sowie das Büro „ANNABAU Architektur und Landschaft GmbH“ ausgezeichnet. Alle prämierten Büros sind in Berlin ansässig. Dem Siegerentwurf gelinge es hervorragend, zur Stadt hin an der Fasanenstraße und am Ernst-Reuter-Platz Adressen für den gemeinsamen Campus der TU Berlin und der UdK Berlin zu bilden und im Inneren des Campus attraktive Aufenthaltsräume für Studierende, Beschäftigte und Besucher zu schaffen, so die Jury.

Der Siegerentwurf spannt mit einem Mosaikpflaster-Belag aus Basalt einen gleichmäßigen, deutlich wahrnehmbaren Raum zwischen den angrenzenden Gebäuden auf, in den über die gesamte Länge der Allee die Wegeachse mittig wie eine streifenförmige, hellgraue Intarsie aus Granit eingelegt ist. Staudenbeete und Bäume sollen eine ruhige und elegante Atmosphäre schaffen und dem Ort eine hohe Wertigkeit verleihen. Vier platzartige Aufenthaltsbereiche mit Sitzelementen und Tischen für gemeinsames Arbeiten im Freien, ein Café, ein Campus-Kiosk und ein „Schaufenster der Wissenschaften“ sollen die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessern.

Die Realisierung soll nun zügig in Angriff genommen werden. Die Mittel kommen aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Zentren“ und können auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses nun kurzfristig angemeldet werden. „Wir werden mit dem südlichen Teil von der Fasanenstraße bis zum Durchgang zur Mensa und zur Hardenbergstraße beginnen“, erklärt Martin Schwacke. „Für den ersten Abschnitt rechnen wir mit Baukosten von rund einer Million Euro.“

Die Wettbewerbsergebnisse werden bis zum 20. Oktober 2014 im TU-Hauptgebäude (blaues Foyer) ausgestellt und sind täglich von 9 bis 20 Uhr zu besichtigen.

By: Patricia Pätzold "TU intern" Oktober 2014

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