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TU Berlin

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Lehre & Studium

Spot on! Drehen Sie einen Film

Monday, 13. October 2014

Im Oktober startet ein uniweiter Wettbewerb zu Barrierefreiheit und Inklusion

Lupe

„Du hast es satt, dass alle dich anstarren?“, „Du hast keine Lust mehr zu solch einem Leben?“, „Du suchst einen Ausweg?“, fragt ein studentischer Kurzfilm, der zeigt, wie Studierende mit Behinderungen ihren Campus und die Welt wahrnehmen. Der knapp vierminütige Film entstand im vergangenen Semester am Fachgebiet Technische Architekturdarstellungen von Prof. Matthias Hirche. Beteiligt war auch die TU-Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, Mechthild Rolfes. Nun hat sie den uniweiten Filmwettbewerb „Spot On!“ über das Thema „Inklusion und Abbau von Barrieren“ ins Leben gerufen, an dem auch Berliner Schulen beteiligt werden sollen.

„Der Film ist ein tolles Medium, Barrieren kenntlich zu machen und ihre Wirkung zu beschreiben“, sagt Mechthild Rolfes. Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit der TU-Studierendeninitiative „unlimited“ und dem Institut für Architektur. Am Fachgebiet Technische Architekturdarstellung bietet eine Vorlesungsreihe Antworten auf die Frage, wie man einen Film erstellt. In der dazugehörigen Sprechstunde beraten die Tutoren die angehenden Filmemacherinnen und -macher zu ihrem Projekt. Auch das Schulbüro ist eingebunden. Dessen Leiterin Bettina Liedtke stellt die Kontakte zu den Schulen her. „Wir möchten gern alle Studierenden ansprechen, egal aus welcher Fachrichtung, auch diejenigen, die sich bislang nicht mit Behinderungen oder mit dem Filmemachen auseinandergesetzt haben“, erklärt Mechthild Rolfes. Dem Präsidium hat die Idee zum Filmwettbewerb ebenfalls sehr gefallen. Spontan sagte Vizepräsident Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß eine Unterstützung von 2000 Euro zu, und weitere Sponsoren sind bereits angefragt. „So können wir Preise in mehreren Unterkategorien verteilen, zum Beispiel für die beste Audiodeskription, also eine Tonbeschreibung des Films.“ In der Jury werden Mitglieder der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt sitzen, zu der auch das Institut für Architektur gehört, Mitglieder von „unlimited“ sowie die Beauftragten für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten.

Und nach dem Wettbewerb? Für die Schublade seien solche Filme viel zu schade, so Mechthild Rolfes. „Wir wollen die Filme lebendig halten und an verschiedenen Orten der Stadt zeigen. Zum Beispiel in ,Charlies Film-Club‘, dem ehemaligen Uni-Kino, in den Schulen, beim Studentenwerk oder in großen Publikumskinos, in denen die Kurzfilme als Vorfilme laufen könnten. Sie sollen Anreiz sein, mit dem Know-how der Universitätsmitglieder nicht nur Barrieren aufzuzeigen, sondern sie auch langfristig abzubauen.“ Los geht’s am 15. Oktober 2014. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2015, im Februar 2015 ist die feierliche Preisverleihung geplant. Alle Infos zum Wettbewerb, zur Vorlesungsreihe und die bereits entstandenen Beispielfilme sind auf der Website der Behindertenberatung zu finden.

www.behindertenberatung.tu-berlin.de/menue/filmwettbewerb

By: Patricia Pätzold "TU intern" Oktober 2014

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