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Lehre & Studium

Tunnelbau am Großprojekt

Dienstag, 08. Dezember 2015

Studierende aus dem Fach Thermodynamik wurden nach Baden-Württemberg eingeladen, um die Baustelle „Stuttgart 21“ zu besichtigen

Der Stuttgarter Hauptbahnhof von Nordosten gesehen, Februar 2015
Lupe

Es passierte während einer Vorlesung, als die Freundesgesellschaft die besten Studierenden im Fach Thermodynamik mit dem Philotherm-Preis auszeichnete. Prof. Bernd Hillemeier, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin, unterhielt sich nach der Preisverleihung mit den Studierenden über Großprojekte im Energie- und Infrastrukturbereich. Prof. Hillemeier, der seit zwei Jahren den Beirat für den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn für das Bahnprojekt Stuttgart 21 leitet, sprach dabei eine Einladung aus. Er würde das Großprojekt gerne live präsentieren, und wer Interesse hätte, könne kommen. Spontan meldeten sich die Maschinenbaustudenten Sven Heidler, Max Tegel und Matthias Ehricke – alle drei aus dem 7./8. Semester des Fachbereichs „Verkehrs- und Maschinensysteme“.

Nach ihrer Ankunft in Stuttgart ging es als Erstes hoch hinaus auf das Turmforum. „So haben wir einen guten Blick auf alle Teilprojekte von Stuttgart 21 erhalten und konnten die Komplexität des Vorhabens besser einordnen“, sagt Matthias Ehricke. Weiter ging es in die Tiefe, wo die Studierenden die Dimensionen der Tunnelsysteme für Schnellbahn und S-Bahn, die sich kreuzen und verzweigen, besichtigen konnten. 1928 war der heutige 16-gleisige Kopfbahnhof fertiggestellt worden. Jetzt wird er um 90 Grad unterirdisch zu einem Durchgangsbahnhof gedreht. Eine gewaltige städtebauliche und bautechnische Herausforderung für die Ingenieure. Und eine interessante Erfahrung für die Studierenden vor Ort. Hatten sie bislang doch nur aus den Nachrichten von dem großen Bauvorhaben gehört. „Die Besuche der Baustellen zeigten uns die Ausmaße des Projekts“, sagt Sven Heidler. „Die Möglichkeit, von alleroberster Stelle umfangreich informiert zu werden, war einzigartig und hat bei mir zu einem enormen Wissenszuwachs geführt“, würdigt Max Tegel die von Fachleuten betreuten Führungen. Und er geht noch weiter: „Nicht nur im Hinblick auf das Projekt Stuttgart 21, sondern auch ganz generell in Bezug auf die moderne Technik des Tunnelbaus und die Durchführung von solchen Großprojekten.“

Dagmar Trüpschuch "TU intern" Dezember 2015

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