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Lehre & Studium

Schaufenster der Universität und Treffpunkt für die ganze Stadt

Freitag, 16. Januar 2015

Architekturstudierende präsentieren Gestaltungsmodelle und -ideen für die TU Berlin

Studentinnen in der Modell-Werkstatt
Lupe

„Wir treffen uns im ,TU-Café Berlin‘.“ So könnten sich künftig Gäste aus aller Welt in Berlin verabreden. Das jedenfalls ist die Vorstellung von TU-Architekturstudierenden, die in den vergangenen Monaten im Modellbau-Seminar bei Burkhard Lüdtke Ideen zur Umgestaltung des Erdgeschossbereichs des BH-Gebäudes direkt am Ernst-Reuter-Platz entwickelt haben. „Das Café ist als Mittelpunkt des ,Schaufensters der TU Berlin‘ gedacht, das dort geplant ist. Es soll den Platz nach außen für Passanten öffnen und so einen einzigartigen Treffpunkt in der Stadt kreieren“, erzählt Burkhard Lüdtke, der in seinen Seminaren mit seinem Credo „Nicht nur reden – machen!“ die Symbiose von Theorie und Praxis lehrt. „Inspiriert wurden die Studierenden bei gemeinsamen Rundgängen und einem Informationsaustausch mit dem Leiter der TU-Bauabteilung Martin Schwacke.“ Rund um das Café soll das BH-Foyer künftig Ausstellungsräume, das Centre for Entrepreneurship, einen ,Späti‘ für Studierende und arbeitswütige Angestellte, Konferenzen und Tagungsräume beherbergen. Ein weiteres Seminar brachte außerdem interessante Ideen zur Umgestaltung von Foyer und Osthalle des TU-Hauptgebäudes hervor. In der Westhalle, dem blauen Foyer, hängt bereits ein drei Meter hohes und ebenso breites Wandrelief des TU-Campusplans aus der Werkstatt des Modellbaus. Wichtig war den Studierenden hier, Raum für studentische Arbeitsplätze zu integrieren, eine Idee, die selbst beim „Chef“, dem TU-Präsidenten Prof. Dr. Christian Thomsen, höchste Priorität genießt.

In einem dritten Seminar, das gemeinsam mit Dr. Anna Maria Odenthal vom Landesdenkmalamt und Ingeborg Stude von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz durchgeführt wurde, zerbrachen sich die Studierenden die Köpfe über barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Berliner Gebäuden wie der Nationalgalerie, der St. Hedwigs-Kathedrale und dem Alten Stadthaus. „Hier haben die Studierenden wirklich vielseitig, mutig, überraschend und engagiert Lösungsansätze entwickelt“, so Burkhard Lüdtke. Bei der öffentlichen Präsentation der Ideen, zu der jeder herzlich eingeladen ist, werden daher unter anderem auch der Landeskonservator Dr. Jörg Haspel sowie die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zugegen sein. Die realistischen Modelle und Zeichnungen werden anschließend als Wanderausstellung durch Deutschland und Europa reisen.

Zeit: 4. Februar 2015, 9.00–10.30 Uhr

(Seminar „Barrierefreie Zugänge“), 14.00 Uhr (Seminar „TU-Gebäude“)

Ort: Forum des Architekturgebäudes, Straße des 17. Juni 152

Patricia Pätzold "TU intern" Januar 2015

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