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Gemeinsamer Start in Berlin

Freitag, 16. Januar 2015

Wie der Dual Career Service Neuberufene unterstützen kann

Humboldt-Professor Guiseppe Caire ist in der Hauptstadt angekommen. Auch seine Frau, die Ärztin Isabella Fassola, hat gute Chancen in Berlin
Lupe

Er, Prof. Dr. Guiseppe Caire, ist weltweit ein Star auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik und der Informationstheorie – sie, Dr. Isabella Fassola, eine Spezialistin auf dem Gebiet der Handchirurgie. Mit Giuseppe Caire hat die TU Berlin aufgrund eines überzeugenden Gesamtkonzepts eine zweite Alexander von Humboldt-Professur eingeworben.

Mit 3,5 Millionen Euro ist sie der höchstdotierte internationale Forschungspreis in Deutschland. Bereits zum Sommersemester 2014 nahm Giuseppe Caire seine Arbeit an der TU Berlin und am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), auf. Dr. Isabella Fassola kann nach ausreichendem Spracherwerb des Deutschen mit der Approbation rechnen und erwirbt damit die Voraussetzung für ihre Berufstätigkeit als Ärztin.

Der in Italien geborene Giuseppe Caire war nach Stationen in den Niederlanden und in Südfrankreich von einer Professur an der University of Southern California, Los Angeles, USA, an die TU Berlin gekommen. „Es war eine sehr bewegende Erfahrung, als mir Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Humboldt-Präsident Helmut Schwarz die Hand schüttelten“, erklärte Guiseppe Caire nach der festlichen Verleihung der Professur, bei der TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen die Laudatio hielt.

Entscheidend war für Giuseppe Caire, dass sich auch für seine Frau, Dr. Isabella Fassola, eine angemessene Berufstätigkeit in Berlin bietet. Mit Unterstützung des Dual Career Service der TU Berlin gelang es, für Dr. Fassola mit renommierten Handchirurgen an der Charité und am St. Marien-Krankenhaus einen Hospitationsvertrag abzuschließen. So ist ein erster Berufseinstieg möglich geworden, bis Isabella Fassola ausreichend Deutschkenntnisse erworben hat, um ihre Approbation zu erhalten und in Berlin beruflich tätig zu werden. Auch dabei wird der Dual Carreer Service vermittelnd tätig werden.

Für Giuseppe Caire ist eine enge Verbindung von Theorie und Praxis von großer Bedeutung. „Ich möchte ein möglichst starkes Band zum HHI knüpfen, das vielfältig mit der Industrie verzahnt ist. Denn wir entwickeln Innovationen in der Telekommunikation, die auf diese Weise möglichst rasch umgesetzt werden können.“ Die Professur ist an der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik angesiedelt, die für ihre Forschungsprojekte im Jahr 2012 rund 39,3 Millionen Euro eingeworben hatte.

Christiane Petersen "TU intern" Januar 2015

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