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Montag, 13. Oktober 2014

„tubIT-Live“: IT-Dienste für’s Studium auf einem USB-Stick

Zum Wintersemester 2014/2015 bietet tubIT erstmals einen neuen Service für Studierende an: „tubIT-Live“, eine speziell für das Studium an der TU Berlin angepasste IT-Umgebung, die auf einem USB-Stick installiert werden kann. Damit entfällt die manuelle Einrichtung der verschiedenen Dienste wie E-Mail oder „ownCloud“, die je nach Betriebssystem recht kompliziert sein kann. Bereits integriert sind zum Beispiel das Office-Paket Libre Office und die im Wissenschaftsbereich zunehmend verbreitete Textverarbeitungs-Software LaTeX, Entwicklungsumgebungen für Eclipse und Python, verschiedene Mathematik-Tools sowie Bildbearbeitungs-Software, ein CAD-Programm und ein Mind-Map-Editor. Mit „tubIT-Live“ ist der Zugriff auf alle Daten und Programme jederzeit und von jedem beliebigen Rechner aus möglich, ohne dass dieser speziell konfiguriert werden muss. Die Nutzung weiterer personalisierter TU-Dienste wie „myDesk“, „ISIS“, „MosesKonto“ oder „print@campus“ kann direkt aus „tubIT-Live“ heraus erfolgen.

Bei der Erstanmeldung wird „tubIT-Live“ mit den persönlichen Benutzerdaten verschlüsselt, sodass selbst bei Verlust des USB-Sticks kein unberechtigter Zugriff möglich ist. Alle Daten werden im TUB-internen Speicherdienst „ownCloud“ abgelegt und bei bestehender Internetverbindung automatisch mit den auf dem Stick gespeicherten Dateien synchronisiert. So wird sichergestellt, dass auch bei der Arbeit von verschiedenen Rechnern aus immer auf die aktuellen Dateiversionen zurückgegriffen wird und selbst bei Verlust oder Beschädigung des USB-Sticks mit den Daten aus der Cloud weitergearbeitet werden kann.

„tubIT-Live“ basiert auf dem Open- Source-Betriebssystem Linux und kann ohne Linux-Vorkenntnisse genutzt werden. Auch die enthaltene Software speist sich komplett aus Open-Source-Projekten. Für die Einrichtung von „tubIT-Live“ werden ein leerer USB-Stick mit mindestens acht GB Speichervolumen sowie ein Rechner mit USB-Anschluss und Internetverbindung benötigt. Alternativ kann der USB-Stick im tubIT-PC-Pool bespielt werden. Zur Nutzung der „tubIT-Live“-Umgebung muss der Rechner dann vom USB-Stick gebootet werden. Dabei erfolgt kein Eingriff in das bestehende System. Eine andere Möglichkeit ist, „tubIT-Live“ mit Hilfe der Open-Source-Software „VirtualBox“ zu betreiben. Hierbei wird ein virtuelles Betriebssystem simuliert, welches ebenfalls keine Verbindung zum bestehenden System hat. Diese Möglichkeit ist zum Beispiel auf Systemen gegeben, bei denen der Nutzer nicht direkt vom USB-Stick booten kann.

www.tubit-live.tu-berlin.de/download

Ulrike Friedrich "TU intern" Oktober 2014

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