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TU Berlin

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Forschung

Stahl ist besser als sein Ruf

Freitag, 15. November 2013

„Je häufiger Stahl recycelt wird, desto kleiner wird sein CO2-Footprint, sozusagen die Umweltfreundlichkeit dieses universell einsetzbaren Werkstoffs“, sagt Matthias Finkbeiner vom TU-Fachgebiet Sustainable Engineering. „Stahl ist theoretisch unbegrenzt recycelbar und behält seine Eigenschaften in jeder Recyclingstufe ohne Qualitätsverluste.“ Seine neue Studie zeigt, dass der Beitrag von Stahl zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit damit höher ist als bisher angenommen. Die CO2-Emissionen bei der Herstellung von einer Tonne Stahl seien beim Multirecycling über mehrere Lebenszyklen um rund 50 Prozent niedriger als bei der Primärproduktion von Stahl. 80 Prozent allen jemals hergestellten Stahls würden heute noch verwendet, sei es der Eiffelturm oder die Golden Gate Bridge. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsingenieurin Sabrina Neugebauer im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl entstand, ist eine „Ökobilanz für das Multirecycling von Stahl“ und bildet erstmals die Hochofen- und die Elektroofen-Route bei der Stahlproduktion gemeinsam ab. Sie zeigt, dass der Multirecyclingansatz die Realität treffender abbildet als die ausschließliche Betrachtung der Primärproduktion von Stahl, da der traditionsreiche Werkstoff immer wieder recycelt wird. Die neue Methode berücksichtigt die mehrfache Schrottverwertung innerhalb der Wertschöpfungsketten. Zur Darstellung eines ganzheitlichen Umweltprofils sei eine Fokussierung auf die Primärproduktion unzureichend, so Matthias Finkbeiner.

www.stahl-online.de

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