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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Fest verankert in Forschung und Lehre

Freitag, 17. Juni 2016

TU-Präsident Christian Thomsen sprach auf der 16. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung über die Rolle der Nachhaltigkeit an der Universität

„Das Wort ,nachhaltig‘ hat längst einen festen Platz im politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Dialog ebenso wie im alltäglichen Umfeld, etwa beim Einkauf. Wer darauf achtet, wie oft der Begriff auftaucht, der merkt: Nachhaltigkeit ist ein allgemeiner Anspruch an unser Handeln geworden“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede auf der 16. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 31. Mai 2016 in Berlin.

Über die feste Verankerung dieses Themas an seiner Universität sprach auch TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen. In dem Forum „Über_Denken“, wo Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft unter anderem darüber diskutierten, wie nachhaltig das deutsche Wissenschaftssystem ist und ob der Wissenschaftsbetrieb seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit autonom selbst organisieren kann oder ob es einer gesellschaftlichen Programmplanung bedarf, hielt er einen Impulsvortrag. Christian Thomsen illustrierte an vier Beispielen die Rolle des Themas in der Forschung der TU Berlin: Er nannte den energieeffizienten Hochschulcampus Berlin-Charlottenburg, die Arbeiten in dem Sonderforschungsbereich zur signifikanten Wirkungsgradsteigerung in Gasturbinen, den Forschungscampus Mobility2Grid und Wind-NODE. TU-Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler arbeiteten in diesen Projekten an der CO2-neutralen Wärmebilanz für einen Kiez, an effizienten Gasturbinen, an der Nutzung regenerativer Energien für eine urbane Mobilität in einem Berliner Stadtquartier und an der schwierigen Frage der Speicherung und Verteilung erneuerbarer Energien. Etwa 18 Prozent der TU-Forschungsprojekte, so Thomsen, beschäftigten sich mit Fragen der Nachhaltigkeit. Aber auch in der Lehre sei Nachhaltigkeit präsent in Gestalt von Projektlaboren und Projektwerkstätten. Dort setzten sich die Studierenden anhand selbst gewählter Themen mit dieser Problematik auseinander. Die junge Generation sei von diesem Thema geprägt und deshalb sei es für sie auch bestimmend und zwingend. Sechs Prozent der Lehrinhalte an der TU Berlin beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit.

Bei aller gesellschaftlichen Relevanz des Themas plädierte Christian Thomsen jedoch für die Freiheit in Forschung und Lehre. Sie habe für ihn oberste Priorität und dürfe durch Regularien und thematische Vorgaben nicht eingeschränkt werden.

Außerdem informierte der TU-Präsident die Zuhörer darüber, dass an der TU Berlin soeben ein Nachhaltigkeitsrat eingerichtet worden sei (siehe auch Seite 1). „Den Universitäten kommt eine zentrale Bedeutung beim Thema Nachhaltigkeit zu. Die TU Berlin wird sich daher für ihre Zukunftsfähigkeit in Forschung, Lehre, Bildung und Hochschulsteuerung in den kommenden Jahren intensiv dafür einsetzen“, sagte Christian Thomsen abschließend.

Audiomittschnitt des Vortrages von

Prof. Dr. Christian Thomsen:

https://voicerepublic.com/talks/christian-thomsen [1]

 

Nachhaltigkeitsrat: Konstituierende Sitzung

Der Nachhaltigkeitsrat an der TU Berlin nimmt konkrete Gestalt an. Bereits im Januar 2016 hatte der Akademische Senat der TU Berlin einen Nachhaltigkeitsrat als ständige Kommission eingesetzt und die Mitglieder in seiner Sitzung am 9. März 2016 benannt. Am 20. Juni 2016 konstituiert sich dieser nun öffentlich mit folgenden Mitgliedern:

Professoren: Prof. Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß (Fakultät VII Wirtschaft und Management), Prof. Dr. Henning Meyer (Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme) Akademische Mitarbeitende: Dr. Gabriele Wendorf (ZTG), Susanne Perner (Fakultät VII Wirtschaft und Management) Studierende: Stefanie Brauer (Biomedizinische Technik), Feres Mezghani (Environmental Planning) Sonstige Mitarbeitende: Kerstin Toepfer, André Baier Externe Mitglieder: Ulla Burchardt (TU-Kuratorium, ehemaliges Mitglied des Bundestages, Beraterin für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung), Kerstin Kräusche (Referentin für Nachhaltigkeit an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Leiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Professor an der Schumpeter School der Bergischen Universität Wuppertal).

Zeit und Ort: 20. Juni 2016, 13–15 Uhr, TU-Hauptgebäude, Raum H 3004

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