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TU Berlin

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Lehre & Studium

Kein öffentliches Ärgernis

Freitag, 15. November 2013

Studierende analysierten die Lichtverhältnisse am Alexanderplatz

Der Berliner Alexanderplatz gehört zu den hellsten Orten der Stadt
Lupe

Es gibt eine Lärmdebatte, aber keine Debatte um Licht. Dabei macht Licht der Nacht immer mehr Konkurrenz. In Europa zum Beispiel nimmt die nächtliche Helligkeit jährlich um fünf Prozent zu. Was das für Mensch und Natur bedeutet, damit beschäftigt sich die Wissenschaft erst seit Jüngstem. Am Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie von Prof. Dr. Dietrich Henckel haben sich Studierende in einem Master-Projekt ebenfalls des Themas Licht angenommen. Sie interessierten sich für die Analyse-, Gestaltungs- und Konfliktpotenziale von Licht und nahmen verschiedenste Städte von A wie Antwerpen bis V wie Vancouver ins Visier. In Berlin analysierten sie die Lichtverhältnisse am Alexanderplatz und kamen zu einer überraschenden Erkenntnis. Obwohl der Alexanderplatz zu den hellsten Orten der Stadt gehört, gaben die wenigsten der befragten Anwohner an, sich vom Nachtlicht gestört zu fühlen. „Wir sind schon davon ausgegangen, dass die Bewohner sich vom Licht belästigt fühlen würden“, sagt Dietrich Henckel, „warum dem nicht so ist, muss weiter untersucht werden.“ Darüber hinaus haben die Studierenden eine Bestandsaufnahme der Leuchtmittel vorgenommen und das Lichtkonzept des Platzes analysiert, dem sie ein positives Zeugnis ausstellen. Eine funktionale Grundbeleuchtung akzentuiere Orte von besonderer Bedeutung. Ökologische Aspekte wie der Einsatz von insektenverträglichem Licht seien bei der Lichtplanung ebenfalls berücksichtigt worden. Positiv vermerken die Studierenden auch, dass eine Abschaltung nicht notwendiger Beleuchtung vorgesehen sei.

Sybille Nitsche

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