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TU Berlin

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Lehre & Studium

Verknüpfung von Forschung und Lehre im Bewerberprofil

Freitag, 15. November 2013

Mit der Einführung eines „Lehrportfolios“ will die TU Berlin bei ihren zukünftigen Berufungen auch die Lehrkompetenz berücksichtigen

Ab sofort erwartet die TU Berlin von den Bewerberinnen und Bewerbern auf eine Professur ein ausführliches sogenanntes „Lehrportfolio“. Dieses wird einen wichtigen Bestandteil des Berufungsverfahrens bilden. „Ein neues Verständnis von Lehren und Lernen kann nur von allen Akteuren gemeinsam getragen werden. Mit dem ,Lehrportfolio‘ haben wir nun einen weiteren Schritt in diese Richtung getan“, so Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, der als 2. Vizepräsident der TU Berlin für den Bereich Studium und Lehre zuständig ist. „Wir wollen damit sowohl die Lehrkompetenzen als auch die Lehrpersönlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber kennenlernen.“

Um die Selbstreflexion über die eigene Lehre anzuregen, wird im Rahmen der Bewerbung für eine Berufung mit dem „Lehrportfolio“ eine Dokumentation der Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrtätigkeit erwartet – oder, falls diese noch ganz am Anfang steht, konkrete Vorstellungen und Ideen zum universitären Lernen und Lehren. „Es ist uns bewusst“, so Hans-Ulrich Heiß, „dass Bewerberinnen und Bewerber von außerhalb der Hochschule, zum Beispiel aus der Industrie, in der Regel nur geringe Lehrerfahrung nachweisen können. Dies berücksichtigen wir aber in den Verfahren entsprechend.“

Doch auch von diesem Bewerberkreis wünscht sich die Universität, dass er sich mit universitärer Lehre auseinandersetzt und das Lehrverständnis sowie den individuellen Lehransatz in einem Lehrportfolio dokumentiert. Die Idee dahinter ist, dass Forschung und Lehre nicht als Gegensätze betrachtet werden, sondern als eine Verknüpfung, die sich im „Lehrportfolio“ darstellen lässt. Im Idealfall zeige das Portfolio, wie die Forschungstätigkeit und das forschende Lernen didaktisch aufeinander bezogen werden. Deshalb hat das neue „Lehrportfolio“ auch kein festes Format. Vielmehr soll es ein Spiegel der bisherigen und zukünftigen Lehrtätigkeit sein, der individuell und persönlich gestaltet ist und einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung ermöglicht. Derzeit beginnen bereits die ersten Berufungsverfahren an der TU Berlin, in denen das Lehrportfolio Bestandteil sein wird.

www.tu-berlin.de/?id=1629 (siehe „weitere Informationen“)

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