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Hochschulpolitik

TU-Präsident Christian Thomsen antwortet

Montag, 23. Februar 2015

Flexibilität und Innovation sind unsere Stärken

Lupe

Die TU Berlin hat seit ihrer letzten Strukturreform 2004 noch anderes als von Dr. Eisele aufgeführt geleistet. Sie hat flexibel auf neue Themen, zum Beispiel in den Exzellenzinitiativen, reagiert. Das konnte sie erstens, weil sie exzellente Köpfe berufen konnte, und zweitens, weil sie mehr wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Haushaltsmitteln beschäftigt, als ihr nach einem theoretischen Ausstattungsplan zur Verfügung stünden. Die TU Berlin hat das damals richtig gemacht, sie hat hier – das wissen wir heute – hervorragend investiert und entschieden. Die zu tragende finanzielle Konsequenz ist die pauschale Minderausgabe (PMA). Um für die nächsten Jahre gut aufgestellt zu bleiben, müssen wir wieder Handlungsspielräume schaffen. Handlungsspielraum bei der Berufung und Einrichtung innovativer Fachgebiete. Beides möglichst auch unter Erhalt unserer Forschungs- und Lehrkapazität, bei gleichzeitiger Bereitschaft, mehr Studierende als in den vergangenen Jahren aufzunehmen und zum Studienerfolg zu führen. Dieses Dilemma hat Dr. Holger Eisele richtig ausgeführt.

Sich aber nicht zu überlegen, wo denn in Zukunft gespart werden könnte, hieße, eine Verdopplung der pauschalen Minderausgabe billigend in Kauf zu nehmen, was ich nicht verantworten kann und möchte. Daher wird ein Teil der Einsparungen für die Jahre 2016/17 die Fakultäten betreffen, damit wir stellentechnisch wieder auf unseren 2004er-Strukturplan zurückkommen. Nur so erneuern wir die notwendige Flexibilität, an der einen oder anderen Stelle anders berufen zu können, als wir es vor zehn Jahren einmal beschlossen haben. All die Bereiche, die nicht in die Verantwortung der Fakultäten fallen, werden ebenfalls zum Sparen beitragen, um die Flexibilität und Innovation als Stärken der TU Berlin zu erhalten. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir derzeit eruieren. Wir können zum Beispiel erwägen, etwas stärker in der Fläche zusammenzurücken und gemietete Gebäude aufzugeben. Oder wir können Aufgaben wegfallen lassen, die wir bislang wahrgenommen haben. Oder wir können über andere Overheadverteilungen sprechen. Sparen ist immer mit Einschnitten und Veränderungen verbunden. Die Gremien werden dies in den nächsten Monaten behandeln.

"TU intern" Februar 2015

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