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Internationales

Ausgezeichnet: Zwei hohe Ehrungen für Rita Süssmuth

Montag, 23. Februar 2015

Das Jahr war noch jung und brachte Prof. Dr. Rita Süssmuth bereits gleich zwei hohe und ehrenvolle Auszeichnungen. Während der festlichen Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung in Berlin wurde der ehemaligen Gesundheitsministerin und Bundestagspräsidentin a. D. vor über 2000 Gästen der „World Without Aids Award“ überreicht. Zuvor hatte sie selbst als Ehrenvorsitzende der Aids-Stiftung einen Scheck des Hauptsponsors der Stiftung über 200 000 Euro entgegengenommen. Die Laudatio auf Rita Süssmuth, die sich bereits jahrzehntelang für die Enttabuisierung der Immunschwäche einsetzt, hielt der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Rita Süssmuth, Vorsitzende des Kuratoriums der TU Berlin, erhielt den Preis zusammen mit Pfarrer Stefan Hippler, der sich unter anderem für südafrikanische, von HIV betroffene Kinder in den Townships einsetzt.

Kurz danach gab die Bertelsmann Stiftung bekannt, dass Rita Süssmuth den Reinhard Mohn Preis erhält. Die Stiftung würdigt die Politikerin damit als Wegbereiterin einer modernen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Süssmuth habe mit ihrer politischen Arbeit die Perspektive der Deutschen auf Einwanderung verändert, hieß es. Sie habe die Integrationsprogramme für Einwanderer, die Reform des Staatsbürgerschaftsrechts, das Zuwanderungsgesetz, die Öffnung des Arbeitsmarkts sowie Strategien zur Fachkräftesicherung initiiert und Denkansätze auf den Weg gebracht. Der Abschlussbericht der Zuwanderungskommission, die sie ab 2000 leitete, habe einen Wendepunkt in der deutschen Migrations- und Integrationsgeschichte markiert. Der Preis, der mit 200 000 Euro dotiert ist, wird ihr im Juni 2015 überreicht.

pp "TU intern" Februar 2015

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