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Als sich der Himmel verdunkelte …

Donnerstag, 16. April 2015

Andrang im TU-Astronomiezentrum – der Blick durch einen Theodoliten vervierfachte die Sonne
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Andrang im TU-Astronomiezentrum – der Blick durch einen Theodoliten vervierfachte die Sonne
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Und plötzlich verfinsterte sich die Sonne: Am Vormittag des 20. März schob sich langsam der Mond zwischen uns und unser Zentralgestirn. Dabei warf er seinen Schatten auf die Erde. Rund 400 Menschen hatten sich aufgemacht, um am Zentrum für Astronomie und Astrophysik der TU Berlin einen Blick von der TU-eigenen Teleskop-Kuppel auf das Himmelsspektakel zu werfen: Eltern mit Kindern, ganze Schulklassen, wissbegierige Berlinerinnen und Berliner. Dr. Jenny Feige erläuterte ihnen in mehreren Vorträgen dieses besondere astronomische Ereignis. Natürlich wurde die partielle Sonnenfinsternis – rund 74 Prozent der Sonnenscheibe waren maximal bedeckt – an der TU Berlin auch für Forschung und Lehre genutzt. Beispielsweise konnten die Studierenden des Master-Studiengangs „Geodesy and Geoinformation Science“ auf dem Geodätenstand die Sonnenverdunkelung nicht nur durch Sonnenfinsternisbrillen, sondern auch durch einen Theodoliten beobachten. Vor dieses Messgerät der Vermessungsingenieure wurde ein spezielles Prisma montiert, das das Bild vervierfacht (Foto) und normalerweise dazu dient, die exakte Mitte der Sonne mit dem Fadenkreuz anzuzielen. Parallel dazu führte der Geodät und Astrohistoriker Dr. Andreas Fuls vom Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik Temperaturmessungen durch und stellte fest, dass erst bei rund 65 Prozent Bedeckung der Sonnenscheibe die Helligkeit des Himmels spürbar abnahm. Die Temperatur sank bis zur maximalen Bedeckung um insgesamt ein Grad Celsius.

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