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Alumni

Per GPS zum Nebenjob

Donnerstag, 18. Februar 2016

Online-Stellenbörse „Jobino“ schafft Überblick bei der Suche

Fabian Henze (l.) und Stefan Petzolt gründeten 2015 die Plattform „Jobino“ zur Nebenjobsuche
Lupe

So manche Unternehmensgründung entwickelt sich aus eigenen Lebenserfahrungen heraus. Das trifft auf „Jobino“ – eine Plattform zur Vermittlung von Nebenjobs – eindeutig zu. Ihr Gründer Fabian Henze machte während seines Wirtschaftsingenieurstudiums an der TU Berlin so manche Erfahrung mit Studentenjobs. „Ich habe mein Studium unter anderem durch Nebenjobs finanziert. Oft musste ich lange fahren, um zu diesen meist nicht sonderlich gut bezahlten Arbeitsstellen zu kommen, und hatte immer das Gefühl, dass meine Freunde besser bezahlte Jobs hatten als ich“, erzählt er. „Es gibt zwar eine Menge Stellenbörsen im Internet, aber die richten sich meistens an Fach- und Führungskräfte.“ Fabian Henze hat sich mehr und mehr mit der Frage beschäftigt, wie und wo einfache Tätigkeiten, die häufig von Schülern und Studierenden zum Geldverdienen gesucht werden, angeboten werden. „Viele Geschäfte bieten ihre Jobs per Aushang im Schaufenster an. Das ist für denjenigen, der einen Job sucht, oft mühsam.“ Nachdem er 2011 sein Studium beendet hatte, arbeitete er zunächst einige Jahre in der Energiebranche, behielt jedoch die Idee einer Jobbörse immer im Blick und begann nebenher mit der Entwicklung von „Jobino“. Vergangenes Jahr reduzierte Fabian Henze seine Arbeitszeit im Hauptberuf auf die Hälfte und gründete offiziell mit seinem Partner Stefan Petzolt sein Start-up, das im Frühjahr 2015 online ging. Wer eine Tätigkeit nur am Wochenende, in den Ferien oder zur Aushilfe sucht, kann über „Jobino“ gezielt über eine Standorterkennung per GPS nach Angeboten in der Nähe seines Wohnortes suchen. Darüber hinaus wird sogleich der errechnete Lohn mit angezeigt und man kann selber angeben, wie viel man pro Stunde verdienen möchte. Dies ermöglicht auch, dass sich die Angebote in der Nähe vergleichen lassen. Unkompliziert, ohne sich vorher auf der Plattform registrieren zu müssen, lässt sich direkt Kontakt mit dem Stellenanbieter aufnehmen. Bereits 150 Arbeitgeber bieten deutschlandweit rund 1500 Jobs über „Jobino“ an. Noch befindet sich die Online-Börse in der Beta-Phase und noch arbeitet Fabian Henze im Nebenjob als Wirtschaftsingenieur. Bei geschätzten 7,25 Millionen Minijobbern bundesweit könnte „Jobino“ bald sein Hauptberuf sein.

www.jobino.de

Bettina Klotz "TU intern" Februar 2016

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