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TU Berlin

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Forschung

Produkte virtuell erleben

Donnerstag, 18. Februar 2016

Im Labor für Maschinensysteme präsentierte sich die Fabrik der Zukunft

Vorführung im „Digital Cube Test Center“ (DCTC)
Lupe

Vor wenigen Jahren wurde die alte „Wasserbauhalle“ der TU Berlin aufwendig zum Labor für Maschinensysteme (LMS) umgebaut. Heute wird sie von den Fachgebieten Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik, Konstruktion und Produktzuverlässigkeit, Konstruktion von Maschinensystemen, Füge- und Beschichtungstechnik sowie Industrielle Informationstechnik (IIT) genutzt. Feierlich wurde nun das „Forum“ mit einem Tag der IWF-Forschung eröffnet (Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb), zeitgleich mit dem Jubiläum des Fachgebiets IIT von Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark. Mehr als 100 interne und externe Besucher begutachteten drei Großanlagen, die Dünnschicht-Vakuumplasmaanlage, die Elektronenstrahl-Kammeranlage und die Rohrschweißanlage sowie mobile Prototypen und fachgebietsübergreifende Demonstratoren und probierten vieles aus. Den Gästen wurde der „Smart Urban Wheeler“ – ein ergonomisches und nachhaltig produziertes dreirädriges Pedelec – präsentiert, ebenso wie das LEG²O (microsystem enhanced machine tool structures for lightweight and accuracy optimized frames), das der Sonderforschungsbereich „Sustainable Manufacturing“ vorstellte. Dieses System ermöglicht es, Werkzeugmaschinen durch Verwendung hexagonaler „Bausteine“ kostengünstig und ressourcenschonend an neue Anforderungen anzupassen. Viele Interessierte zog auch die autonome „CubeFactory“, eine solarbetriebene Lern- und Produktionsstätte an, die dank integriertem 3D-Drucker, Schredder, Extruder und Computer alles beinhaltet, um eigenständig und nachhaltig produzieren zu können. Viel Applaus bekam das Fachgebiet IIT bei seiner Vorführung des „Digital Cube Test Center“ (DCTC). „Sense your model“ ist der Slogan dieser immersiven Versuchsumgebung. Sie kombiniert optische, akustische und kinästhetische Reize, die den Benutzer die Eigenschaften seines Produktes (zum Beispiel seines Fahrzeugs) „erleben“ lassen, noch bevor es in Serie geht. Im DCTC kann der Proband sein Modell in einer stereoskopischen 360°-Visualisierung betrachten und dies in 3D mit Head-Tracking immersiv erleben. Zur virtuellen Radtour über den Potsdamer Platz lud der „Fahrrad-Simulator“ ein. Dieser Hybrid koppelt reale Interaktionskomponenten eines Fahrrads mit einer stereoskopischen 3D-Szene und ist Bestandteil eines integriert entwickelten „Product Service System“. Erstmalig wurde auch die am Fachgebiet Industrielle Informationstechnik entwickelte „Haptikzelle“ der Öffentlichkeit präsentiert, eine interaktive Simulation mit drei Freiheitsgraden, die die Interaktion mit virtuellen Modellen und Prototypen für den Fabrikbetrieb haptisch erlebbar macht.

digitalcubetestcenter.de

www.iit.tu-berlin.de/

tui "TU intern" Februar 2016

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