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TU Berlin

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Forschung

Der urbane Verkehr der Zukunft ist grün und vernetzt

Donnerstag, 18. Februar 2016

Der Forschungscampus Mobility2Grid wird weitere fünf Jahre gefördert

„Mobility2Grid“ ist auf dem EUREF-Areal angesiedelt. Es dient gleichzeitig als Erprobungs- und Referenzquartier, wo Innovationen getestet werden
Lupe

„Unser Forschungscampus Mobility2Grid verbindet die Nutzung regenerativer Energien mit der Zukunft der urbanen Mobilität in einem Berliner Stadtquartier.“ Mit diesen Worten beschreibt Dr. Dietmar Göhlich, Professor an der TU Berlin und Vorstandsvorsitzender von Mobility2Grid e.V., den Kern des Forschungscampus, der nach einer zweijährigen Vorphase nun mit Beginn des Jahres 2016 in seine Hauptphase gestartet ist. Mobility2Grid (M2G) ist einer von insgesamt neun Forschungscampus, die im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. Ganz im Sinne der Förderinitiative „Forschungscampus“ steht dabei eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Vordergrund.

Unter der Federführung der TU Berlin sind im Verein Mobility2Grid insgesamt 36 Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft eine breit angelegte öffentlich-private Partnerschaft eingegangen. M2G wird in den nächsten fünf Jahren vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt zehn Millionen Euro gefördert. Die TU Berlin erhält hiervon anteilig circa 3,9 Millionen Euro. An der interdisziplinären Forschung sind acht Fachgebiete aus fünf verschiedenen Fakultäten beteiligt.

Die Elektrifizierung des Verkehrs ist eine einzigartige Chance, Energie- und Verkehrssysteme gemeinsam zu erforschen und Synergien zu nutzen. Der Forschungscampus Mobility2Grid – angesiedelt auf dem EUREF-Areal in Berlin-Schöneberg – erforscht und realisiert innovative Lösungen, um die Versorgung mit Strom, Wärme und Verkehr langfristig bezahlbar, sicher und vollständig auf Basis der erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Er dient zudem als Erprobungs- und Referenzquartier, um Innovationen zu einer nachhaltigen Mobilitäts- und Stadtentwicklung zu testen.

„Bereits in der Vorphase erzielten wir konkrete Ergebnisse. Unter anderem wurde eine Forschungsplattform mit Netzleitsystem für Regelalgorithmen im Virtuellen Kraftwerk entwickelt sowie Konzepte und Simulationsumgebungen für elektrifizierte Fahrzeuge und Fahrzeugflotten geschaffen. Erste Resultate wurden bereits in zahlreichen einschlägigen Publikationen veröffentlicht“, sagt Prof. Dr. Dietmar Göhlich.

Zu den langfristig angelegten Zielen der Partner des Forschungscampus zählen die Erforschung und Entwicklung neuer Technologie-Optionen, die Analyse und Bewertung sozialer Akzeptanz und politischer Rahmenbedingungen sowie die ökonomische Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse. Außerdem entstehen zu den Themen Stadt, Energie und Verkehr in Zusammenarbeit mit der TU-Campus EUREF gGmbH neue Aus- und Weiterbildungsformate. Diese Schwerpunkte werden interdisziplinär in den sieben Themenfeldern Akzeptanz und Partizipation, Smart Grid Infrastrukturen, Vernetzte e-Mobilität, Bus- und Wirtschaftsverkehr, Bildung und Wissenstransfer, Digitale Räume sowie Betrieb und Verwertung erforscht.

www.mobility2grid.de

tui/sn "TU intern" Februar 2016

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