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TU Berlin

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Forschung

Nekropole von Assuan wieder eröffnet

Donnerstag, 16. April 2015

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Nach acht Jahren Forschung und Restaurierung konnte nun eine der größten Nekropolen Ägyptens, der frühislamisch-fatimidische Friedhof von Assuan, übergeben und für den Tourismus geöffnet werden. Assuan liegt etwa 800 Kilometer südlich von Kairo. Die ehemalige Totenstadt ist mehr als eine einfache Begräbnisstätte. Die rund 500 Privatgräber und 50 Mausoleen waren baulich gestaltet und damit auch wichtige Weihestätte. Eine denkmalschützerische, ethnologische Untersuchung und bauliche Sicherung war damals dringend geboten, da der Erhalt des Geländes von der sich immer weiter ausbreitenden Stadt Assuan bedroht war. Die Nekropole ist ein einzigartiges friedhofsarchitektonisches Ensemble, die Nutzung lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen und die Benutzung durch Umayyaden und Fatimiden bis ins 12. Jahrhundert belegen. Das Projekt, geleitet von Prof. Dr. Philipp Speiser vom TU-Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte, wurde mit dem Supreme Council of Antiquities durchgeführt, unterstützt und finanziert vom Deutschen Archäologischen Institut Kairo und vom deutschen Auswärtigen Amt. Die Gräber wurden detailliert inventarisiert, die Begräbnisriten ethnologisch erforscht und die gefundenen Grabkammern bauforscherisch untersucht, sodass das Gelände nun für die Öffentlichkeit freigegeben werden konnte.

pp "TU intern" April 2015

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