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TU Berlin

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Forschung

Zenit Innovationspreis: Wasser ohne Asseln

Donnerstag, 16. April 2015

Lupe

Igitt! Im Jahr 2009 schauerte kollektiver Ekel durch die Presselandschaft, als offenbar wurde, dass sich in Trinkwasserleitungen häufiger mal kleine Krebstierchen aufhalten. Das hygienische Problem vor allem: die Ausscheidungen der sogenannten Invertebraten und auch die toten Exemplare. Den rund 18 Millimeter großen Wasserasseln war mit Gift nicht beizukommen, weil sich dieses zur Behandlung von Trinkwasser natürlich verbietet. Die Lösung fanden Forscher der TU Berlin um PD Dr. Günter Gunkel vom TU-Fachgebiet Wasserreinhaltung zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft (Scheideler Verfahrenstechnik GmbH, AquaLytis Consult): Die Wasserasseln werden mit CO2-Spülungen betäubt. So können sie sich nicht mehr in den Leitungen festkrallen und werden mit ausgespült. Dafür erhielten die Erfinder nun im Rahmen des „Zenit Innovationspreises 2015 Wirtschaft trifft Wissenschaft“ eine Auszeichnung. Als Kriterium bei der Preisvergabe zählt unter anderem der wirtschaftliche Erfolg einer Entwicklung. Das CO2-Spülverfahren zusammen mit der Erfassung der biologischen Trinkwasserqualität wird derzeit bereits bei rund 20 Trinkwasserversorgern in Deutschland erfolgreich eingesetzt.

pp "TU intern" April 2015

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