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TU Berlin

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Forschung

E-Busse starten in Berlin durch

Donnerstag, 16. April 2015

Baubeginn der ersten kabellosen Ladestation

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Mitte März gaben die Projektbeteiligten den Startschuss für den Bau der ersten E-Bus-Ladestation an der Hertzallee
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Das Projekt „E-Bus Berlin“ nimmt Fahrt auf: Anfang März startete der Bau der ersten Ladestation an der Hertzallee. Im Auftrag der TU Berlin entsteht hinter der Bibliothek der erste von insgesamt drei induktiven, „unsichtbaren“ Ladepunkten. Ab Sommer 2015 können Fahrgäste mit der Linie 204 zwischen den Bahnhöfen Zoo und Südkreuz emissionslos Bus fahren. Die Batterien laden berührungslos innerhalb von wenigen Minuten. Dafür wurde eine sieben Tonnen schwere Ladeplatte unter dem Straßenbelag eingesetzt.

Das Bundesverkehrsministerium fördert das Modellprojekt im Rahmen des „Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg“ mit rund 4,1 Millionen Euro. Die Elektrobus-Linie in der Berliner Innenstadt hat Vorzeigecharakter: Es ist die erste ihrer Art in einer europäischen Hauptstadt. In zwei Jahrzehnten sei der elektrifizierte Nahverkehr Standard, zeigte sich Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium (Foto 2. v. r.), überzeugt. Mitte März präsentierte er zusammen mit BVG-Chefin Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Jérémie Desjardin von Bombardier, TU-Professor Dietmar Göhlich, Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler und Gernot Lobenberg, EMO Agentur für Elektromobilität (Foto v. r. n. l.), das Gemeinschaftsprojekt der Öffentlichkeit.

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts liegt in den Händen der TU Berlin. Im Rahmen einer technisch-wirtschaftlichen Gesamtbewertung hat das TU-Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik errechnet, dass die E-Bus-Flotte jährlich 260 Tonnen CO2 einspart. „Um den gleichen Effekt zu erreichen, müssten 250 Berliner Personenkraftwagen bei durchschnittlichem Fahrverhalten elektrifiziert werden“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich. Unter seiner Leitung wurden beispielsweise auch die erforderlichen Ladezeiten von vier bis sieben Minuten und die Kapazitäten der Hochleistungsbatterien von 90 Kilowattstunden bestimmt. Neben der reinen Fahrleistung muss dabei der Energiebedarf von Heizung und Klimatisierung berücksichtigt werden. Um diesen zu verringern, erarbeiten die TU-Wissenschaftler Optimierungsvorschläge.

Bevor die Linie den Betrieb aufnimmt, sollen zwei weitere Ladestationen gebaut werden: eine an der Endhaltestelle am Bahnhof Südkreuz und eine auf dem BVG-Betriebshof in der Indira-Gandhi-Straße. Lesen Sie dazu auch die Artikel auf den Seiten 2 und 7.

Jana Bialluch "TU intern" April 2015

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