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TU Berlin

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Innenansichten

Geballte Kompetenz

Freitag, 12. Dezember 2014

Volles Haus beim neuen „Technologieforum“ um das Auto der Zukunft

Wasserstoff als Kraftstoff war das Thema, das Daimler-Manager Christian H. Mohrdieck (M.) mit den „Freunden“ und Experten der TU Berlin diskutierte
Lupe

Die wichtige Frage „Wie sieht unsere Mobilität in Zukunft aus?“ bewegt derzeit die Gemüter landauf, landab. So war es wenig überraschend, dass die Auftaktveranstaltung der neuen Diskussionsreihe „Technologieforum an der TU Berlin“ zum Thema „Automobil der Zukunft“ am 20. November 2014 der Universität ein volles Haus mit rund 700 Zuhörerinnen und Zuhörern bescherte. Klar ist nach wie vor das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Doch geht das mit Elektroautomobilen, die mit Lithiumbatterien betrieben werden? Der Hauptredner des Abends, Prof. Dr. Christian H. Mohrdieck von der Daimler AG, kündigte an, dass Daimler als einziger deutscher Automobilhersteller konkrete Umsetzungspläne für die Markteinführung von Elektroautos mit Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betrieben werden, verfolgt. Wasserstoff sei der umweltfreundlichste Energieträger, da nur schadstofffreier Wasserdampf emittiert wird. Im zweiten Teil der von der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. und vom TU-Präsidenten initiierte Veranstaltung traf sich dann auf dem Podium die geballte Kompetenz der TU Berlin, was Kraftfahrzeuge und Antriebskonzepte betrifft mit dem Redner, um unterschiedliche Ansätze zu diskutieren: Prof. Dietmar Göhlich, Fachgebiet „Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik“, obliegt unter anderem die wissenschaftliche Leitung des BVG-Projekts, das im Sommer 2015 eine komplette Buslinie in Berlin elektrisch betreiben will, und zwar mit einem induktiven Ladesystem. Prof. Dr. Peter Strasser, Leiter des Fachgebiets Technische Chemie, beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Brennstoffzelle für wasserstoffbetankte Elektrofahrzeuge, die insbesondere weniger des teuren Platins als Katalysator verbraucht als bislang. Prof. Dr. Steffen Müller, Einstein-Professor der TU Berlin für das Fachgebiet Kraftfahrzeuge, beschäftigt sich unter anderem mit der Stabilität in der Fahrzeugdynamik sowie mit autonomem Fahren. Ein Schwerpunkt seiner Forschung sind allerdings auch effiziente Fahrzeug- und Betriebskonzepte. Mit Prof. Dr.-Ing. Julia Kowal, erst vor Kurzem für das TU-Fachgebiet „Elektrische Energiespeichertechnik“ am Institut für Energie- und Automatisierungstechnik der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik berufen, diskutierte ebenfalls eine Expertin für elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik auf dem Podium. Seit Jahren arbeitet die Daimler AG bereits eng mit der TU Berlin zusammen, unter anderem im An-Institut DCAITI (Daimler Center for Automotive Information Technology Innovations), für das Dr. Ilja Radusch, der gleichzeitig die Abteilung Automotive Services and Communication Technologies (ASCT) am Fraunhofer-Institut FOKUS leitet, mit von der Partie war. Im DCAITI wird ebenfalls am „Zero-Emission-Fahrzeug“ geforscht. Wahrscheinlich werden zunächst mehrere Systeme für verschiedene Anwendungen nebeneinander existieren, so die Experten. Auch fehlte noch die geeignete Ladeinfrastruktur, also Wasserstofftankstellen ebenso wie Batterie-Ladesäulen.

Patricia Pätzold "TU intern" Dezember 2014

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