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TU Berlin

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Forschung

10 Jahre Telekom Innovation Laboratories – Ideen von heute – Geschäfte von morgen

Freitag, 27. Juni 2014

Drei Fragen an Dr. Heinrich Arnold, Leiter Telekom Laboratories, T-Labs

Lupe

Die Partnerschaft hat sich seit nunmehr zehn Jahren bewährt. Wie soll sie sich weiterentwickeln?

An der TU Berlin wurde das Konzept der offenen Innovation erschlossen. Diese ist mittlerweile Grundüberzeugung des Konzerns, und das Modell hat viele Nachahmer gefunden. Die technologische Expertise von jungen, engagierten Experten, die unternehmerisch Innovation in die Tat umsetzen wollen, ist der Schlüssel zum Erfolg. In der Branche laufen grundsätzliche technologische Veränderungen. Eine strategische Forschungs- und Innovationsabteilung mit relevanten Partnern ist also wichtiger als je zuvor.

Welche Themen stehen heute im Fokus, und welche Rolle spielen die TU-Forscher dabei?

Heute fokussiert sich unsere Arbeit auf acht Themenfelder. „Voice & Video Disruptions“ entwickelt integrierte Kommunikations- und Mediendienste. „Data Analytics“ arbeitet an Ansätzen für die smarte Nutzung der durch die Kunden generierten Daten; im Bereich „Security“ werden anspruchsvolle Sicherheitslösungen für alle Geräte, Daten und Kanäle entwickelt. „Cloud Disruptions“ hat das Ziel, in den Cloud-Technologien Entwicklungen zu identifizieren und mit anzustoßen, und „Connected X“ fasst Aktivitäten zur Absicherung kritischer Kontrollpunkte in den Räumen der Nutzer und neue Mehrwertdienste jenseits des bloßen Netzzugangs zusammen. „Broadband Disruptions“ arbeitet an Lösungen für die weitere Steigerung der Netzeffektivität; „Automation & Virtualization“ von IT- und Netzwerk-Ressourcen können die Geschwindigkeit bei der Einführung neuer Dienste und die Effizienz vorhandener Ressourcen drastisch erhöhen. Schließlich sorgen wir mit „Standardization & Licensing“ dafür, Standardisierungen voranzutreiben, was Lizenzeinnahmen erzielt oder einspart und bestehende Anlagen schützt. TU-Forscherinnen und -Forscher leisten für diese und weitere unserer Kernthemen wichtige Beiträge.

Der schnelle Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie ist eine Basis der Kooperation. Wie wichtig sind dabei die Stiftungsprofessuren?

Zum Auftrag der T-Labs gehört, aus den vorhandenen Kompetenzen neue Geschäfte zu entwickeln. Zum Beispiel haben wir die Basis gelegt für neue Geschäftsfelder wie „Cloud, Payment“, „Home“, „Health“, „Energy“ und „Automotive“ sowie für eine Vielzahl neuer Firmen und Spin-offs. Unser „10 x 10-Programm“ soll zehn neue Unternehmen schaffen, die in den ersten zwei Jahren einen Wert von zehn Millionen Euro erreichen. Die Plattform hierfür, „Business Accelerator Siliconplatz“, sorgt dafür, dass vom Konzeptstart bis zum Markteintritt nur wenige Monate nötig sind. Die Stiftungsprofessuren spielen dabei mit ihren ambitionierten Studierenden eine wichtige Rolle. Ihre Ideen heute können die neuen, vielversprechenden Geschäftsgründungen von morgen werden.

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