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TU Berlin

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Innenansichten

Leuchtend blauer Rittersporn und weiße Rosen

Freitag, 27. Juni 2014

Historische Schaugärten und Arboretum als Teil eines europäischen Gartendenkmals restauriert

Nach historischen Vorbildern rekonstruiert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich: die Schaugärten an der TU Berlin
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Nach historischen Vorbildern rekonstruiert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich: die Schaugärten an der TU Berlin
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Nach historischen Vorbildern rekonstruiert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich: die Schaugärten an der TU Berlin
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Auf dem Gelände der ehemaligen „Königlichen Gärtnerlehranstalt“ in Berlin-Dahlem wurden am 18. Juni 2014 die neuen Schaugärten der TU Berlin eingeweiht. Rosen- und Staudengarten sowie Arboretum sind Teil eines europäischen Gartendenkmals, das die TU-Abteilung Gebäude- und Dienstemanagement unter Leitung von Martin Schwacke zwei Jahre lang mit Hilfe der Gartendenkmalpflege und der Pückler Gesellschaft e.V. sowie einer Förderung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin restauriert hat.

Mehr als 150 Gäste waren bei strahlendem Sonnenschein zur Eröffnung gekommen. Prof. Dr. Michael Seiler, Vorstand der Pückler Gesellschaft e.V. Berlin, erläuterte ihnen die Historie des Rosengartens, der nach der Vorlage des originalen Pflanzplans von 1903 rekonstruiert wurde. Schon damals konnten Gartenliebhaber die weiße Rose „Kaiserin Auguste Victoria“ oder die rote „Katharina Zeimet“ bewundern. Der Garten ist in der Geschichte der Rosengärten in der Region Berlin-Potsdam bedeutend. 1821 entstand auf der Pfaueninsel der erste Rosengarten, ihm folgte 1866 ein Garten beim Potsdamer Neuen Palais, dann der Rosengarten der Gärtnerlehranstalt und schließlich blühten ab 1910 Rosen im Botanischen Garten.

Aber nicht nur der formale historische Rosengarten ist zu bestaunen. Ein weiterer Teil des Gartens, hinter einer ebenfalls rekonstruierten Pergola, beherbergt leuchtend blau blühenden Rittersporn, weiße Vexiernelken und rosa Phlox. „Für die Wiederherstellung des Staudengartens wurden vorhandene Bauteile genutzt, zum Beispiel die Wege von 1903, das Wasserbecken von 1921 oder auch der Senkgarten von 1931“, erläutert Landschaftsarchitekt Hartmut Teske während einer Führung durch den Garten. Die Pflanzung wurde in Anlehnung an die Farbgärten der 1920er-Jahre mit alten, aber auch heute gebräuchlichen Staudensorten neu entworfen. An markanten Stellen des Wegesystems stehen die nach originalen Vorlagen rekonstruierten Büsten der Gartenarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell und Carl von Effner, aber auch Steinbänke zum Ausruhen. Wie schon 1931 umrahmen Buchen, Pappeln und Hecken den Garten.

Die Schaugärten können täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit besucht werden. Hartmut Teske bietet jeden Freitag um 17 Uhr eine Führung an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schaugärten, Königin-Luise-Straße 22, 14195 Berlin

Fotogalerie www.tu-berlin.de/?149059

Ramona Ehret "TU intern" Juni 2014

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