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TU Berlin

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Alumni

10 000 Arbeitsplätze in Afrika

Freitag, 27. Juni 2014

Internationale Wasser-Sommerschule der TU Berlin

Eines der wichtigsten Güter unserer Welt – das Trinkwasser – stand im Mittelpunkt der diesjährigen internationalen Sommerschule, die das TU-Alumniprogramm einmal im Jahr durchführt. Wie sehen neue Entwicklungen im Bereich der Wasseraufbereitungs- und -behandlungstechniken sowie in der Abfallwirtschaft aus? 25 TU-Alumni aus zwölf afrikanischen Ländern waren vom 28. April bis zum 9. Mai 2014 eingeladen, um sich intensiv mit diesen Themen zu beschäftigen. Es war die 33. Sommerschule, die das Alumniprogramm in Berlin durchgeführt hat – mehr als 950 Alumni haben seit 1983 teilgenommen. Gefördert werden die internationalen Sommerschulen durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). In diesem Jahr hatte Prof. Dr. Uwe Tröger, Dekan des MasterStudienganges Water Engineering am TU-Campus El Gouna, Ägypten, die fachliche Leitung übernommen. Zu Beginn des Seminars wurden die Teilnehmer von TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen begrüßt und sprachen über die internationale Zusammenarbeit. In den Fachseminarteilen diskutierten die Teilnehmer dann mit den Hochschullehrern Matthias Barjenbruch (Siedlungswasserwirtschaft), Volkmar Hartje (Landschaftsökonomie), Sven-Uwe Geißen (Umweltverfahrenstechnik), Martin Jekel (Wasserreinhaltung), Paul Uwe Thamsen (Strömungsmechanik), Vera Susanne Rotter (Abfallwirtschaft) und Uwe Tröger (Hydrogeologie) über Trinkwasserversorgung, Abwasserbehandlung und Abfallwirtschaft. Über ihre beruflichen Erfahrungen und Projekte berichteten die Alumni in Seminaren, die für Studierende und interessierte Fachleute geöffnet waren. Besonders beeindruckt waren die über 50 Besucher des Seminars „Africa Rising“ von der Präsentation über die Erfolgsgeschichte des in Ghana 2006 gegründeten Unternehmens „Zoomlion“, das inzwischen in sechs afrikanischen Ländern in den Bereichen Abfallwirtschaft, Abwasser, Umweltschutz und Forstwirtschaft tätig ist und mehr als 10 000 Arbeitsplätze geschaffen hat. Die zweite Woche der Sommerschule fand dann auf der IFAT-Messe, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien in München, statt. Hier informierten sich die Teilnehmer über neue Technologien und Unternehmen im Wasser- und Abfallsektor. Mehrere Teilnehmer fanden Kooperationspartner für geplante Projekte: Prof. Ahmed Zaidi und das Berliner Unternehmen AKUT trafen sich am Stand bei AQUANET, dem Netzwerk der Berlin-Brandenburger Unternehmen, und diskutierten eine Kooperation im Bereich „Rainwater-Harvesting“ in Marokko. Mamdouh Habashi plant nach Gesprächen auf der IFAT, in Kooperation mit deutschen Partnern eine Pilot-Pflanzenkläranlage in Ägypten zu errichten.

Informationen über aktuelle Seminare und Veranstaltungen finden sich auf der Webseite des Alumniprogramms.

www.alumni.tu-berlin.de

Dr. Ingo Meyer, Alumniteam TU Berlin

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