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TU Berlin

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Forschung

„Cebrennus rechenbergi“ – TU-Forscher als Pate

Freitag, 16. Mai 2014

Lupe

Vor rund fünf Jahren war Ingo Rechenberg in der Sandwüste Erg Chebbi im Südosten Marokkos auf ein Phänomen gestoßen, das ihm unbekannt war: eine Spinne, die eine besondere Art der Fortbewegung aufwies: Sie stieß sich mit den Hinterbeinen ab und bewegte sich im Radschlag vorwärts – und zwar dreimal so schnell, wie sie es auf ihren acht Beinen vermocht hätte. Das war dem Bionik-Professor von der TU Berlin nicht nur neu, es interessierte ihn auch als Ingenieur. Immerhin konnte man sich von dieser Spinne vielleicht einiges abschauen und im Maschinen- und Roboterbau umsetzen. Er fing Exemplare ein, beobachtete sie und ließ sie untersuchen. Tatsächlich stellte sich heraus, dass diese Spinnenart bisher nicht beschrieben war. Das Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt/Main hat dies nun bestätigt, die Spinne offiziell anerkannt und nach ihrem ersten Beobachter „Cebrennus rechenbergi“ genannt. Inzwischen hat Ingo Rechenberg einen Roboter nach dem Vorbild von „Cebrennus rechenbergi“ gebaut: Er heißt „Tabbot“ in Anlehnung an das Berber-Wort „Tabacha“ (Spinne). „Tabbot“ könnte in der Landwirtschaft eingesetzt werden, auf dem Meeresboden oder in der Raumfahrt, so Rechenberg. Zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ hat er dem staunenden Publikum nicht nur „Tabbot“ mitgebracht, sondern auch ein lebendes Exemplar der „Cebrennus rechenbergi“ präsentieren können.


tui "TU intern" Mai 2014

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