direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Innenansichten

Neu im Amt

Freitag, 16. Mai 2014

Dr. Petra Brzank ist seit Ende April die Zentrale Frauenbeauftragte

Petra Brzank promovierte im Fach Gesundheitswissenschaften/Public Health an der TU Berlin
Lupe

Dr. Petra Brzank kennt die TU Berlin bereits aus der Perspektive der Studentin und Promovendin im Fach Public Health. Nun wird sie die Universität aus einem neuen Blickwinkel wahrnehmen. Am 22. April 2014 trat sie ihr Amt als Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin an. Sie folgt Dr. Andrea Blumtritt, die in die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen wechselte und ihr Amt im vergangenen September niederlegte.

Nach einer Ausbildung zur Bauzeichnerin studierte Petra Brzank Soziologie an der FU Berlin (Diplom 1989) sowie Public Health an der TU Berlin (Master 2003). Im Jahr 2012 promovierte sie an der TU Berlin im Fach Gesundheitswissenschaften/Public Health. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin sowie am Institut für Gesundheitswissenschaften der TU Berlin, war Petra Brzank zuletzt als Wissenschaftlerin an der Hochschule Fulda sowie an der London School of Hygiene and Tropical Medicine (UK) tätig. Darüber hinaus arbeitete sie als selbstständige Gesundheitswissenschaftlerin und Lehrende in verschiedenen Gesundheitsstudiengängen an unterschiedlichen Hochschulen. Der Fokus ihrer Arbeit lag dabei immer auf dem Abbau der Benachteiligung von Frauen, der Förderung von Chancengleichheit sowie der Gendersensibilität. In ihren Forschungen ging es speziell um Gewalt gegen Frauen.

„Der TU Berlin wird derzeit von außenstehenden Gremien in Sachen Gleichstellungspolitik eine Spitzenposition zugeteilt. Dieser Erfolg ist auf die gemeinsame Anstrengung engagierter Personen an der TU Berlin in den vergangenen Jahren zurückzuführen“, sagt Dr. Petra Brzank. „Ich möchte mir zunächst einen Überblick verschaffen, welche der derzeitigen gleichstellungspolitischen Maßnahmen erfolgreich und wo Anpassungen nötig sind. Weil universitäre Gleichstellungspolitik im gesellschaftlichen Kontext steht, muss sie den heutigen Familienaufgaben von Frauen und Männern Rechnung tragen. Beschäftigungsverhältnisse müssen derart gestaltet werden, dass die erfolgreich rekrutierten Frauen ihre beruflichen Positionen an der TU Berlin langfristig ausfüllen können. Als Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin will ich hierzu einen Beitrag leisten und das neu gewählte Präsidium in seinen Aufgaben und Zielen unterstützen“, betont Dr. Petra Brzank.

Die TU Berlin hat unter allen deutschen Hochschulen die beste Gleichstellung. Mit 13 von 14 möglichen Punkten führt sie das im April 2013 erschienene „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2013“ des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (Center of Excellence and Science CEWS) an. In der mittlerweile sechsten Ausgabe des alle zwei Jahre aktualisierten Rankings der deutschen Hoch- und Fachhochschulen erreicht die TU Berlin als einzige Universität bei sechs von sieben Indikatoren jeweils die Spitzengruppe.

Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die TU Berlin im Jahr 2013 erneut mit der Höchstnote für ihre Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards bewertet. Darüber hinaus wurden der TU Berlin bereits zweimal hintereinander sowohl das „Total-E-Quality-Prädikat“ für beispielhaftes Handeln in Bezug auf Chancengleichheit als auch das „audit familiengerechte hochschule“ verliehen.

Bettina Klotz "TU intern" Mai 2014

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.