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TU Berlin

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Forschung

Alternative Energie aus Wasserstoff

Freitag, 16. Mai 2014

Wissenschaftlern der TU Berlin ist es mit Forschern der Freien Universität Berlin, der Charité und der Humboldt-Universität zu Berlin gelungen, die Funktionsweise eines molekularen Schalters in Biomolekülen aufzuklären. Die Studie, die kürzlich in der angesehenen Fachzeitschrift „Nature Chemical Biology“ veröffentlicht wurde, beschreibt neue Wege in der Biowasserstoffforschung. Die Erkenntnisse sind für die biologische Wasserstoffumwandlung von großer Bedeutung, da sie den Weg ebnen zu Molekularsynthesen, die zur Produktion des alternativen Energieträgers Wasserstoff führen können. „Aufgrund ihrer transdisziplinären Methodik konnte unsere Forschergruppe entschlüsseln, wie der elektronische Schalter es der Hydrogenase ermöglicht, den schädlichen Sauerstoff zu entgiften, und gleichzeitig gewährleistet, dass weiterhin Energie aus Wasserstoff gewonnen wird“, sagt der Mikrobiologe Dr. Oliver Lenz vom Institut für Chemie der TU Berlin, der gemeinsam mit Dr. Patrick Scheerer von der Charité-Universitätsmedizin Berlin die Koordination des Forschungsprojekts übernahm. Die interdisziplinäre Studie profitierte von der exzellenten Wissenschaftslandschaft in Berlin. Sie wurde durch den Zusammenschluss von sieben Forschungsgruppen verschiedener Fachrichtungen innerhalb des Exzellenzclusters „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat) ermöglicht, bei dem die TU Berlin die Sprecherschaft innehat.

cp "TU intern" Mai 2014

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