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TU Berlin

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Lehre & Studium

Freiräume entwerfen – „Wie haben Sie das gemacht …?“

Freitag, 16. Mai 2014

Stadtplatz am Wasserbogen Spandau
Lupe

Seit 2010 stellt das Fachgebiet Entwerfen Objektplanung von Professor Jürgen Weidinger des Instituts für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung einmal im Semester erfahrenen Landschaftsarchitekten die Frage: „Wie haben Sie das gemacht?“ Die Frage lehnt sich an ein Interview an, das neun Stunden dauerte und zum Klassiker der Filmtheorie wurde: „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ Das Gespräch, das 1962 der Filmkritiker und -regisseur François Truffaut mit dem Regisseur Alfred Hitchcock führte, ist auch ein anerkanntes Beispiel dafür, wie hilfreich das Wissen eines Autors für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung sein kann. Das Fachgebiet beschäftigt sich mit dem Entwerfen von Landschaftsarchitektur sowie mit Methoden der Wissensproduktion durch das Entwerfen.

Im Januar dieses Jahres gab Stefan Bernard, Landschaftsarchitekt aus Berlin, einige Antworten auf die Frage, wie er Freiräume entwirft. Seine Ideen im Entwurfsprozess formten sich durch Diskussionen mit Kollegen und Auftraggebern, berichtete er. Das sei nicht selbstverständlich. Denn tatsächlich werde der Entwurfsprozess zumeist nicht bewusst reflektiert. Vielmehr sei es wie beim Erlernen des Fahrradfahrens: „Indem ich es probiere, mache ich Erfahrungen, die meine Handlungen korrigieren.“ Es gebe meist keine Rezepte. Dennoch würden an Plätze, Parks und Promenaden soziale, ökologische, ökonomische und ästhetische Anforderungen gestellt. Vom Landschaftsarchitekten werde erwartet, dass er diese Anforderungen nicht nur deute und ausbalanciere, sondern sie in einer atmosphärischen Situation zum Ausdruck bringe.

Am Mittwoch, dem 11. Juni 2014, wird dem Berliner Büro Mettler Landschaftsarchitektur die Frage gestellt: „Wie haben Sie das gemacht …?“ Herzlich willkommen ist auch die interessierte Öffentlichkeit.

Zeit: 10–12 Uhr
Ort: EB-Gebäude, Straße des 17. Juni 145, Raum 301


Buchtipp: Entwurfsbasiert forschen

Heute sind die Entwurfsdisziplinen Landschaftsarchitektur und Architektur an den Universitäten aufgefordert, wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Wie ist das möglich? Mit welchen Methoden können Wissenschaft und individuelles Können erfahrener Entwerfer zusammengeführt werden? In dem Sammelband „Entwurfsbasiert Forschen“, herausgegeben von Prof. Jürgen Weidinger am TU-Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, suchen und untersuchen Promovierende und Nachwuchsentwerfer Forschungsfragen, um die neue Wechselwirkung von Entwurf und Wissenschaft auszuloten (Universitätsverlag TU Berlin, ISBN: 978-3-7983-2652-1).

tui "TU intern" Mai 2014

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