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TU Berlin

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Innenansichten

Neue Perspektiven für den Wedding

Freitag, 17. Januar 2014

Mit dem Neubau eines Aus- und Fortbildungszentrums der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei kann auch die TU Berlin Flächen optimieren

Etwa im Jahre 2016 kann die TU Berlin die Altbauten auf dem Campus Seestraße, wie hier das alte Institut für Gärungsgewerbe, für sich nutzen
Lupe

Ende Oktober 2014 wurde an der Weddinger Seestraße ein Grundstein gelegt, der für die Standortentwicklung der TU Berlin ganz neue Perspektiven eröffnet. Die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin e.V. (VLB) wird wie geplant auf dem bislang gemeinsam genutzten Gelände ein neues Aus- und Fortbildungszentrum bauen.

„Für unser bereits seit Jahren verfolgtes Ziel der Fächerzusammenführung und Flächenoptimierung bedeutet das einen großen Schritt nach vorn“, so Martin Schwacke, Leiter der TU-Bauabteilung. Denn: Nach geplanter Fertigstellung des Aus- und Fortbildungszentrums im Jahr 2016 wird die VLB die Restflächen in den Bestandsgebäuden mit Ausnahme der „Alten Mälzerei“ und des „Alten Sudhauses“ räumen. Der TU Berlin werden dann die Gebäude zur alleinigen Nutzung mit allen Rechten und Pflichten vom Land Berlin übertragen.

Darüber wurde im November ein umfassender und langfristiger Kooperationsvertrag zwischen den beiden Parteien geschlossen, der alle bisher bestehenden Regelungen ablöst. In der abwechslungsreichen Geschichte des Geländes an der Seestraße wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Mit der Gründung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) im Jahre 1883 etablierte sich die Brauwissenschaft in Berlin, nachdem Kaiser Friedrich Wilhelm I das Gelände zur Verfügung gestellt und – ortsgebunden – das Braurecht verliehen hatte. In Kooperation mit der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin beziehungsweise der TU Berlin als deren Rechtsnachfolgerin wird seitdem auf Universitätsniveau geforscht und es werden Studierende ausgebildet. Das Fachgebiet Brauwesen der TU Berlin, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner, das sich mit Forschung und Lehre rund um das Bier beschäftigt, ist heute an dem Standort des 1874 gegründeten ehemaligen Instituts für Gärungsgewerbe und Biotechnologie (IfGB) auf dem Gelände im Wedding angesiedelt. Es gehört zum Institut für Lebensmitteltechnologie der Fakultät III Prozesswissenschaften.

„Wir planen, die Institute für Lebensmittelchemie und für Lebensmitteltechnologie in den frei werdenden Altbauten am Standort Seestraße unterzubringen sowie die fünf Fachgebiete des Instituts für Biotechnologie langfristig in Räumlichkeiten auf dem TIB-Gelände zusammenzufassen“, so Martin Schwacke. Außenstandorte wie Dahlem, Steglitz und die Ackerstraße würden so entlastet und die historisch gewachsene Versprengung der beiden betroffenen Institute Biotechnologie sowie Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie aufgehoben. Neben der klaren Standortentwicklung verspreche man sich davon ebenfalls Synergieeffekte für die Forschung. Die VLB verpflichtet sich im Kooperationsvertrag außerdem, eine neue Stiftungsprofessur für das Brauwesen an der TU Berlin zu finanzieren.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der jahrelangen Verhandlungen, zu dem auch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft beigetragen hat, folgen nun die Planungen für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen.

Patricia Pätzold "TU intern" Januar 2014

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