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TU Berlin

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Innenansichten

Engagiert in der Verwaltung: Jürgen Federspiel

Freitag, 17. Januar 2014

Allzeit bereit: Jürgen Federspiel, Institut für Energie- und Automatisierungstechnik

„Es gibt immer einen Weg“: Mit Ideen und Kompetenz wirkt der Werkzeugmacher Jürgen Federspiel bei der Konstruktion neuentwickelter Motoren mit
Lupe

„Wir bauen alles von Hand“, erzählt Jürgen Federspiel voller Stolz, während er seinen Blick durch die Werkstatt am Fachgebiet Elektrische Antriebstechnik streifen lässt. Hier ist er seit über 20 Jahren als Werkzeugmacher tätig und führt neben feinmechanischen Arbeiten, wie der Herstellung spezieller Werkzeuge, auch hochkomplexe Aufgaben aus und wirkt bei der Konstruktion neu entwickelter Motoren mit. Auf einem Tisch liegen die Einzelteile eines Motors, der bei einem Versuch eines Doktoranden zerbrochen ist und an dessen Reparatur er gerade tüftelt. „Es gibt kaum etwas, wo wir sagen müssen, das können wir nicht. Wir suchen immer einen Weg“, so sein Arbeitsmotto. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher absolvierte Jürgen Federspiel zahlreiche Weiterbildungen und war als Schichtleiter bei BASF tätig, bevor er schließlich an die TU Berlin kam.

Gemeinsam mit den Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachgebiets arbeitet der gebürtige Saarländer an der Umsetzung ihrer Projekte. Dabei erweist er sich durch sein breit gefächertes Praxiswissen und seine ideenreichen Vorschläge als unverzichtbarer Partner. „Mit seinen Erfahrungen bringt er uns immer wieder auf funktionierende Lösungen, die junge Ingenieure alleine kaum hinbekommen“, betont Prof. Dr.-Ing. Uwe Schäfer, Leiter des Fachgebiets, die Wichtigkeit seines Kollegen. „Viele experimentelle Arbeiten hätten sich ohne ihn schon vor Abschluss der Messungen in ihre Bestandteile aufgelöst.“ Für den 59-Jährigen ist es eine Freude, die Doktorandinnen und Doktoranden in ihren Forschungsvorhaben zu unterstützen und zu sehen, wie sie an ihren Projekten wachsen.

Auch bei der Bewältigung von so manchem ganz alltäglichen, privaten Problem steht er dem Kollegenkreis jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. „Notfalls gibt der Toyota-Fahrer Federspiel auch Tipps, wie man festgeklebte Alufelgen löst oder das Fahrrad repariert“, weiß Prof. Dr. Schäfer zu berichten. Es ist dieses persönliche Engagement, das das gesamte Fachgebiet neben Federspiels hoher fachlicher Kompetenz, Flexibilität und Kreativität beim Finden von Lösungsansätzen so sehr schätzt. Besonders beeindruckt sind die Kolleginnen und Kollegen, dass er nach langem krankheitsbedingtem Ausfall seine Arbeit mit unveränderter Motivation und Leistungsbereitschaft wieder aufgenommen hat – trotz starker körperlicher Einschränkungen.

„Ich bin gerne hier“, sagt Jürgen Federspiel. „Die Arbeit fordert einen, man wird geistig auf Trab gehalten und jeden Tag gibt es etwas Neues.“ Für ihn sei sein Beruf nicht nur ein Job zum Geldverdienen, sondern vielmehr eine Berufung. So will er auch nach seiner Pensionierung in drei Jahren engen Kontakt zu seiner Arbeitsstelle halten. Seiner Leidenschaft für die Technik will er dann ebenfalls weiter nachgehen und Schulen ehrenamtlich bei der Wartung ihrer technischen Geräte und Maschinen unterstützen.

Christine Ruhfus "TU intern" Januar 2014

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