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Innenansichten

Engagiert in der Verwaltung: Claudia Ewel

Freitag, 17. Januar 2014

Nichts ist unmöglich – Claudia Ewel, Matheon

Rund sechs Millionen Euro für 60 Forscherinnen und Forscher von fünf Institutionen verwaltet Claudia Ewel jährlich
Lupe

Gern wird in der Öffentlichkeit über Verwaltung gemosert und gespottet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DFG-Forschungszentrums Matheon haben jedoch zu Unmut keinen Grund, denn sie haben erfahren, wie segensreich Verwaltung sein kann. Der Leiterin ihrer zentralen Geschäftsstelle Claudia Ewel bescheinigen sie, Dinge möglich zu machen, die „zuvor aussichtslos“ schienen, und schlugen sie für die Ehrung „Engagiert in der Verwaltung“ 2013 vor. Mit Erfolg: Sie ist eine der drei „Auserwählten“.

Seit der Gründung des Matheon im Jahr 2002 leitet Claudia Ewel die Geschäftsstelle. Zuvor arbeitete sie 25 Jahre in der Drittmittelverwaltung der Zentralen Universitätsverwaltung der TU Berlin. Am Matheon ist sie für den gesamten Haushalt des Forschungszentrums verantwortlich. Rund sechs Millionen Euro sind jährlich zu verwalten für 60 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von fünf Institutionen. „Ob Verwaltung mehr ist als das Abarbeiten von Vorschriften, liegt immer auch ein wenig daran, welchen Anspruch man an seine eigene Arbeit hat“, sagt die 59-Jährige und fügt noch an: „Gäbe es keinen kreativen Gestaltungsspielraum, dann wäre ich vielleicht nicht mehr in der Verwaltung.“

Über sich selbst zu reden ist nicht so ihre Sache. Sie habe immer versucht, das Beste für die Forschung am Matheon herauszuholen, sagt sie lediglich, und das hieß, das Budget optimal auszuschöpfen. Ohne ihr profundes Wissen im Haushalts-, Verwaltungs- und Personalrecht wäre das nicht gelungen, aber eben auch nicht ohne ihre Beharrlichkeit und ihr Engagement. Was sich auch darin zeigt, dass Claudia Ewel es nicht dabei belässt, Vorgänge in gelben, roten, grünen Mappen auf den Weg zu bringen oder E-Mails zu schreiben. Wenn die Zeit drängt, trägt sie die Unterlagen zur Bearbeitung auch schon mal selbst an die entsprechende Stelle. Sie weiß um die Beschleunigung von Abläufen durch den persönlichen Kontakt. Aus ihrer langjährigen Berufserfahrung weiß sie aber auch, dass Verwaltungsvorgänge an der TU Berlin noch immer zu schwerfällig sind. „Es sind defintiv noch zu viele Schritte nötig, um zum Beispiel eine Rechnung in der Verwaltung zu bezahlen“, sagt sie.

Am 31. Mai 2014 endet die Förderung des Matheon durch die DFG. Im Einstein-Zentrum für Mathematik Berlin (ECMath) wird es weitergeführt, weil die wissenschaftliche Leistung des Matheon unbestritten ist und fortbestehen soll. In der Begründung für Claudia Ewels Nominierung für die Ehrung „Engagiert in der Verwaltung“ steht: „Es ist nicht zu viel gesagt, …, dass der große Erfolg des Matheon nicht zuletzt auch der Verdienst von Frau Ewel ist.“ Mehr Anerkennung geht nicht.

Sybille Nitsche "TU intern" Januar 2014

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