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TU Berlin

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Innenansichten

Wie wird 2014?

Freitag, 17. Januar 2014

Exzellenz, Internationalisierung, Wachstum in Forschung und Lehre – viele Themen beschäftigen die Fakultäten für das neue Jahr. „TU intern“ hat die Dekane nach ihren Plänen gefragt

Prof. Dr. Stefan Weinzierl, Dekan der Fakultät I Geisteswissenschaften
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Prof. Dr. Christian Thomsen, Dekan der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften
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Prof. Dr.-Ing. Felix Ziegler, Dekan der Fakultät III Prozesswissenschaften
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Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker, Dekan der Fakultät IV ­Elektrotechnik und Informatik
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Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer, Dekan der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme
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Prof. Dr. Johann Köppel, Dekan der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt
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Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer, Dekan der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme Prof. Dr. Hans Hirth, Fakultät VII Wirtschaft und Management
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Prof. Dr.-Ing. Uwe Tröger, Dekan des Zentralinstituts El Gouna
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Fakultät I: Ausstrahlung ins internationale Umfeld

Die in den letzten Jahren durch zahlreiche Neuberufungen stark verjüngte Fakultät wird sich auch im Jahr 2014 darum bemühen, ihren Kurs in Richtung „Wachstum und Kooperation“ fortzusetzen, das heißt, ihr Profil durch die Einwerbung von externen Ressourcen zu erweitern und gleichzeitig die Zusammenarbeit innerhalb der Fakultät und darüber hinaus zu intensivieren.

Die zuletzt bemerkenswerte Steigerung des Drittmittelaufkommens, die Einwerbung von Stiftungs- und Juniorprofessuren und die Attraktivität für Nachwuchsgruppen oder Humboldt-Stipendiatinnen und -Stipendiaten sollen weiterhin durch eine fakultätsinterne Forschungsförderung unterstützt werden. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit durch die Fortführung des „Faculty Seminars“ sowie durch ein im Frühjahr erstmals angesetztes „Faculty Retreat“ befördert werden, in dem sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über gemeinsame Schwerpunkte in der Forschung und über Formen und Inhalte in der Lehre austauschen. Dabei wird es auch, mehr als in der Vergangenheit, um die Ausstrahlung in das internationale Umfeld gehen.

Aufgrund der bereits jetzt stark nachgefragten Studiengänge wird eine Erweiterung des Studienangebots nur punktuell und durch die Einbindung externer Partner möglich sein. Die aktuell vorbereitete Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist dabei ebenso ein Vorbild wie die Vorbereitung von gemeinsamen Studiengängen mit internationalen Partnerinstitutionen.

Prof. Dr. Stefan Weinzierl, Dekan der Fakultät I Geisteswissenschaften

 

Fakultät II: Vorbild für Berliner Exzellenzcluster

Für die Fakultät II wird das Jahr 2014 eine wesentliche Weichenstellung bringen. Zu Ende Mai läuft beim MATHEON und damit zum ersten Mal bei einem Exzellenzprojekt in Berlin die Förderung aus. Obwohl nahtlos daran die Förderung des Einstein-Zentrums ECMath beginnt und damit eine langfristige Struktur für die Berliner Exzellenzprojekte in der Mathematik geschaffen werden soll, so ist es doch ein Muster für die bis 2017 laufenden

Exzellenzcluster auch der anderen Berliner Universitäten und steht daher im Fokus der Aufmerksamkeit in der Wissenschaftslandschaft in Berlin. Die sich jetzt ergebenden Lösungen werden auch Vorbild für den interdisziplinären Exzellenzcluster „UniCat“ sein und für die beteiligten Fakultäten II und III hier hoffentlich mögliche Wege einer Verstetigung der grundlagenorientierten Aspekte aufzeigen. Im Sommer wird dann mit der Eröffnung der Räume für das Kooperationsprojekt BasCat (TU/UniCat und BASF AG) hoffentlich bereits ein Teil der Verstetigung des angewandten Forschungsteils von UniCat vorweggenommen. In der Lehre wird sich zeigen, ob sich die durch die Öffnung der Studiengänge Physik und Mathematik stark gestiegenen Anfängerzahlen insbesondere zum Wintersemester 2014/15 wiederholen werden und damit ein dauerhaft gestiegenes Interesse an diesen Studiengängen aufzeigen.

Prof. Dr. Christian Thomsen, Dekan der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften

 

Fakultät III: Ressourceneffizienz für Prozesse und Produkte

In diesem Ausblick soll der Fakultätsentwicklungsplanung nicht vorgegriffen werden. Einige Themen von 2014 sind aber klar: Verbesserung der räumlichen Situation, Verbesserung von Forschung und Lehre unter Sparzwängen, zukunftsweisende Berufungen und Anpassung der Studiengänge.

Das Jahr wird mit einem Workshop (Professorium) beginnen, bei dem besonders organisatorische Themen der Fakultät behandelt werden wie beispielsweise der Umgang mit Dauerstellen und die Erwirtschaftung der Pauschalen Minderausgabe. Zu nennen ist weiter die Berufungsplanung. Jede neue Berufung in die Fakultätsstruktur hinein muss die Vernetzungsmöglichkeiten verstärken; die Berufungen sollten möglichst wenig fachgebietsspezifisch erfolgen. Jungen Innovatoren sollte der Vorzug gegenüber Platzhirschen gegeben werden. Wenn es stimmt, dass die interessanteste Forschung an den Fachgebietsgrenzen passiert, dann muss dem durch die Berufungen auch Rechnung getragen werden.

Die räumliche Zusammenführung von Fachgebieten mit ähnlichen Themen oder innerhalb der Institute ist schon seit Langem ein Wunsch der Fakultät, der hoffentlich im Jahr 2014 zumindest für einige Bereiche erfüllt werden wird. Dadurch wird die Arbeitsfähigkeit deutlich gestärkt werden.

Die erfolgreiche Verlängerung des Sfb INPROMPT („Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen“) spornt zu weiteren übergreifenden Forschungsaktivitäten unter dem Leitmotiv der Fakultät, „Ressourceneffizienz für Prozesse und Produkte“, an. Sicherlich wird die Fakultät sich an dem neuen EU-Rahmenprogramm „Horizon“ beteiligen.

Bei der Überprüfung der Studiengänge werden – teilweise lang ersehnte – Veränderungen in der Lehre eingeführt, die sie für die Lehrenden effizienter machen und gleichzeitig besser an die Bedrüfnisse der Lerndenden anpassen. Die Verbesserung der Labor- und Praktikumsausstattung bleibt ein großes Ziel. Unser übergreifendes Anfängerprojekt ist inzwischen sehr gut konsolidiert, das gemeinsame Ringpraktikum wird wieder verstärkt werden.

Prof. Dr.-Ing. Felix Ziegler, Dekan der Fakultät III Prozesswissenschaften

 

Fakultät IV: An aktuellen Gesellschaftsfragen forschen

Für das Jahr 2014 rückt die Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik unter anderem die Umsetzung von drei wichtigen Aufgabenfeldern in ihren Fokus. Dazu gehört zum einen die Förderung von Forschungsverbünden mittels der Fortführung der an der Fakultät IV zum Wintersemester 2012/13 gegründeten institutsübergreifenden Lab-Struktur. Derzeit führt die Fakultät ihre Expertise interdisziplinär in sechs allianzorientierten Forschungsschwerpunkten zusammen, die sich in ihrer Ausrichtung dynamisch an aktuellen Gesellschaftsfragen orientieren und die internationale Sichtbarkeit fördern.

Im Bereich Studium und Lehre steht die zurzeit auf Hochtouren laufende Überarbeitung unserer Bachelor-Studiengänge ganz oben auf der Agenda. Ziel ist, unsere Curricula komplett zu konsolidieren und zu innovieren, um inhaltliche Aktualität sowie Studierbarkeit auf eine neue Ebene zu heben. Natürlich freuen wir uns insbesondere auch auf die geplante Einführung unseres neuen Studiengangs Medientechnik. Neue Wege wollen wir auch im Bereich der Verwaltung beschreiten. Mit der Einführung der Raumbudgetierung wie auch mit der Zusammenlegung von Werkstätten und der fachübergreifenden Nutzung von Laboren soll die Ressourcenverteilung nachhaltig optimiert werden.

Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker, Dekan der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik

 

Fakultät V: Entfaltung optimieren

Die Fakultät V wird in 2014 an der Erneuerung struktureller Prozesse arbeiten, um den Erfolg der Studierenden zu steigern und die zukünftigen Herausforderungen der Forschung zu adressieren. Besondere Berücksichtigung bei der Erstellung eines zukunftsorientierten Entwicklungsplanes werden die Stärken der Fakultät finden, die in der vorhandenen Vielfalt von Kompetenzen im Bereich der Ingenieurwissenschaften sowie der Querschnittsdisziplinen liegen. Darauf basierend werden Arbeitsschwerpunkte zur Optimierung der Entfaltungsmöglichkeiten definiert. Gemeinsam mit dem Strategischen Controlling wird in Vorbereitung für die von der TU Berlin angestrebte Systemakkreditierung ein Verfahren für die interne Begutachtung und Qualitätssicherung aller Studiengänge entwickelt. Dies wird beispielhaft anhand des Studiengangs Maschinenbau erfolgen. Die Fakultät hat die Verlängerung und Initiierung von Großprojekten zum Ziel. Konkret betrifft dies zum Beispiel den Sonderforschungsbereich/Transregio 29, dessen Fokus die Etablierung eines innovativen Produktverständnisses ist. Weitere Großprojekte sind geplant. Darüber hinaus werden die Kooperationen mit der Industrie sowie die Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen vorangetrieben, um die Anwendungsorientierung der Fakultät zu demonstrieren.

Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer, Dekan der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme

 

Fakultät VI: Erfolgreiche Akteure halten

Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidium und hoffen auf klare und transparente Kommunikationsstrukturen im universitären Mehrebenensystem. 2014 eröffnen wir mit einer Stärken-Schwächen-Analyse die weitere Fakultätsentwicklungsplanung. Die Qualität von Lehre und Studium beeinflussen die weiter verschlechterten Betreuungsrelationen weit mehr als der Fokus auf übergeordnete Prozesse und Strukturen. Hier müssen wir wieder zu einer akteurszentrierten Sicht- und Handlungsweise zurückfinden. Einen Beitrag stellt die Erprobung eines stärker qualitativ-individuell orientierten Modells der Evaluierung von Lehrveranstaltungen und Studiengängen dar. In der Forschung bringen auslaufende Schwerpunktprogramme im urbanen Bereich ebenso eine Herausforderung mit sich wie die Weiterverfolgung von Graduiertenkolleg-Initiativen. Die wichtigen und strategisch verwendbaren Overhead-Anteile eingeworbener Drittmittel bundesweiter Förderinstitutionen müssen uns erhalten bleiben. In der Nachwuchsförderung gilt es, zukünftig bei der Mitteleinwerbung besser zu werden und zu diskutieren, wie wir erfolgreiche Akteure auch halten können. Nicht zuletzt setzen wir weiter darauf, dass die angestrebte Effektivierung in Verwaltungsprozessen schließlich auch „netto“ eintreten wird.

Prof. Dr. Johann Köppel, Dekan der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt

 

Fakultät VII: Diversity und Entbürokratisierung

Das Jahr 2014 wird für unsere Fakultät VII spannend. Alle Fakultäten werden neue Fakultätsentwicklungspläne erarbeiten, bei uns ist zusätzlich ein neuer Frauenförderplan zu schmieden. Ferner sind Berufungsverfahren in den strategisch wichtigen Fachgebieten Controlling und Rechnungslegung, Energie- und Ressourcenmanagement sowie Produktions- und Dienstleistungsmanagement zügig, erfolgreich und mit hervorragender abschließender Besetzung zum Ende zu bringen. In diesem Zusammenhang freuen wir uns unter anderem auf unsere neue Kollegin Prof. Dr. Barbara Beham, die den Ruf auf das neue Fachgebiet Gender und Diversity Management angenommen hat und zum Sommersemester ihren Dienst antritt.

Beim Thema Internationalisierung unternehmen wir hohe Anstrengungen; neue Kooperations- und Austauschprogramme auch im Rahmen von Doppel-Master-Studiengängen sind initiiert, die es zu pflegen gilt. Nicht zuletzt werden bei unserem taufrischen Bachelor-Studiengang „Nachhaltiges Management“, der als Pilotstudiengang in die Systemakkreditierung geht, sicherlich Kinderkrankheiten zutage treten, die wir im Interesse der Studierenden rasch heilen werden. Außerdem steht die Entwicklung eines darauf aufbauenden Master-Studiengangs an.

Für mich persönlich ist es ein besonderes Anliegen, meine Fakultät so weit wie möglich von Bürokratie und Sitzungsmarathon zu verschonen, um deren Kraft und Motivation für Forschung und Lehre zu nutzen.

Prof. Dr. Hans Hirth, Fakultät VII Wirtschaft und Management

 

Campus El Gouna: Hervorragende Ausstattung – Bekanntheit erhöhen

Der Studienbetrieb im Zentralinstitut El Gouna läuft dank der Koordinatoren für die drei Studiengänge reibungslos. Eine erste SWOT-Analyse hat die Stärken, wie sie von den Studierenden vertreten werden, weit über den Schwächen eingeschätzt. Im Jahr 2014 muss intensiv an der Verbreitung der Existenz des TU-Campus gearbeitet werden. Die Einwerbung zusätzlicher Stipendien steht im Fokus aller Mitglieder des Zentralinstituts. Forschungsprojekte und DAAD-Programme, in denen Ägypter anderer Forschungseinrichtungen und Studierende sowie Professoren des Zentralinstituts zusammenarbeiten, erhöhen den Bekanntheitsgrad.

Die hervorragende Ausstattung des Zentralinstituts ermöglicht Forschungsprojekte in der Region und überregional. Die Kooperationsverträge, die 2013 geschlossen wurden, sollen 2014 mit mehr Leben erfüllt werden. Das Assuan-Projekt mit Beteiligung von drei El-Gouna-Fachrichtungen und ägyptischen Forschern, ist ein erster Ansatz in diese Richtung.

Auch im Jahr 2014 werden Fachvorträge und Winterschulen für Studierende aus Ägypten attraktiv sein und machen das Zentralinstitut El Gouna sichtbar. Unter den Studierenden sind bereits viele Nichtägypter, und so wird es auch 2014 eine wichtige Aufgabe sein, die Internationalisierung voranzutreiben. Demnächst werden zu Weiterbildungszwecken einzelne Kurse über die Landesgrenzen hinaus angeboten werden.

Prof. Dr.-Ing. Uwe Tröger, Dekan des Zentralinstituts El Gouna

"TU intern" Januar 2014

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