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TU Berlin

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Forschung

Rettung der Erde bezahlbar

Mittwoch, 16. April 2014

Der Weltklimarat präsentiert an der TU Berlin den ­letzten Teil seines jüngsten Sachstandsberichts – Bundesminister Gabriel erläutert deutsche Klimapolitik

Ottmar Edenhofer, Sigmar Gabriel und TU-Präsident Christian Thomsen (v. l.) nach der Präsentation im Gespräch mit Rajendra Pachauri (r.)
Lupe

Mehr als 1200 Interessierte und rund 100 Medienvertreter verfolgten die erste öffentliche Präsentation des Beitrags der Arbeitsgruppe III „Klimaschutz“ zum 5. Sachstandbericht des Weltklimarats (IPCC) am 14. April an der TU Berlin: „Science & Policy: Exploring Climate Solutions“ war der Titel der von IPCC, TU Berlin und Stiftung Mercator organisierten Veranstaltung. Mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel, dem Ko-Vorsitzenden der IPCC-Arbeitsgruppe III und TU-Professor Ottmar Edenhofer, dem Vorsitzenden des Weltklimarats Rajendra Pachauri sowie Chris Field, dem Ko-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe II, standen sich in der TU Berlin Wissenschaft und Politik nun öffentlich gegenüber. „Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten“, so Ottmar Edenhofer, „doch es bedarf sehr großer internationaler Anstrengungen, um Investitionsströme und Technologieentwicklung auf die Erfordernisse der Risikovermeidung zu konzentrieren – und natürlich eine Menge guten Willens.“ Mit ihrem Bericht von mehr als 2000 Seiten wollen die 235 Autoren nicht die Probleme lösen, die entstehen, wenn der weltweite Temperaturanstieg bei ungebremster Weiterentwicklung bis zum Ende des Jahrhunderts bei 5,7 Grad Celsius liegen könnte. Vielmehr sehen sie sich als „Landkartenmacher“, die den Navigatoren der Gesellschaft, den Politikern, verschiedene Wege aufzeigen, auf denen das Ziel zu erreichen ist. Sigmar Gabriel erläuterte Deutschlands Klima- und Energiepolitik. Er wies dabei darauf hin, dass es utopisch sei, alle Länder zu sofortiger Kooperation bei der Reduktion von Emissionen zu drängen, dass zumindest aber Deutschland zum Rollenmodell werden sollte.

Ein Interview mit Ottmar Edenhofer finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe.

pp "TU intern" April 2014

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