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TU Berlin

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Internationales

USA, Äthiopien oder China

Mittwoch, 16. April 2014

Mit dem Mobilitätsprogramm PROMOS waren deutschlandweit bereits über 10 000 Studierende im Ausland – Bewerbungsschluss ist Ende April

Sehnsuchtsort Schanghai: Mit Stipendien können sich immer mehr Studierende den Traum eines Auslandsaufenthalts erfüllen und wertvolle interkulturelle Kompetenzen erwerben
Lupe

Jonathan hat für seine Master-Arbeit sechs Monate im Labor der Yale University, USA, gearbeitet und so „einen intensiven Einblick in die Forschungsarbeit einer hochkarätigen Universität, gewinnen können. Natalie suchte im Rahmen ihrer Abschlussarbeit in Äthiopien nach Lösungen, den Wasserbedarf in erforderlicher Wasserqualität von neu gebauten mehrstöckigen Wohnkomplexen permanent zu decken. Lenz hat ein Semester an der University of Stellenbosch in Südafrika studiert und Philipp nutzte die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Summer School am BIT, Peking, erstmalig intensiver mit der chinesischen Sprache und Kultur auseinanderzusetzen, nur um umgehend nach seiner Rückkehr den nächsten Flug nach China zu buchen.

Die Themen, die Zielregion und die Dauer dieser Vorhaben unterscheiden sich. Finanziert jedoch wurden alle diese Auslandsaufenthalte über das „Programm zur Steigerung der Mobilität von deutschen Studierenden” (PROMOS). Dieses Programm wurde 2009 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus der Taufe gehoben, um Hochschulen die Möglichkeit zu geben, Auslandsaufenthalte ihrer Studentinnen und Studenten individuell und gezielt zu unterstützen. „Im Kontext der Bologna-Reform ist die Steigerung der Mobilität von Studierenden eine der zentralen Forderungen im Hochschulwesen. Das Programm soll dazu mit bis zu sechsmonatigen Stipendien für Auslandsaufenthalte einen Beitrag leisten und mehr Mobilität von deutschen Studierenden ermöglichen“, so der DAAD. Im Jahr 2012 konnte der DAAD auf diese Weise deutschlandweit an 279 Hochschulen erstmalig über 10 000 Auslandsaufenthalte von Studierenden fördern, darunter je eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. einen Nachwuchswissenschaftler und über 80 Studierende der TU Berlin.

Ein ehemaliger Stipendiat berichtet von seinem Auslandsaufenthalt in Neuseeland: „Auckland ist definitiv teurer als Berlin, das muss man ganz klar sagen, besonders die Mieten. Deshalb ist man mit einem Stipendium gut beraten. Die 300 Euro pro Monat, die ich dank des PROMOS-Stipendiums erhalte, sind absolut wichtig und wahrscheinlich gerade richtig, um die Mehrkosten zu decken, die mir im Vergleich zu Berlin entstehen.“

An der TU Berlin werden im Rahmen des PROMOS-Programms nicht nur einsemestrige Studien- und Forschungsaufenthalte zur Abfassung von Abschlussarbeiten weltweit mit monatlichen Teilstipendienraten von bis zu 500 Euro gefördert, sondern auch die Teilnahme an Sprach- und Fachkursen. Letzteres gilt auch für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Kommission in einem qualitativen leistungsbezogenen Auswahlverfahren. Der nächste Bewerbungstermin für Auslandsvorhaben in der zweiten Jahreshälfte ist Ende April 2014. Beratungen gibt es im Akademischen Auslandsamt sowie im Nachwuchsbüro TU-DOC der TU Berlin.

www.tu-berlin.de/?id=97325 (PROMOS)

www.tu-berlin.de/?id=98073 (Nachwuchsbüro)

www.auslandsamt.tu-berlin.de

Uta Kirchner, Überseereferentin und Projektleitung PROMOS, Akademisches Auslands "TU intern" April 2014

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